Marzahn

Tourist nach Straßenrennen und Verfolgungssjagd gefasst

Polizisten fassten den 33-Jährigen, nachdem er sich ein illegales Rennen mit einem Motorradfahrer in Marzahn geliefert hatte.

 Die Polizei nahm die Verfolgung auf - und fand schließlich den verlassenen Wagen an der Ecke Hänflingsteig

Die Polizei nahm die Verfolgung auf - und fand schließlich den verlassenen Wagen an der Ecke Hänflingsteig

Foto: Morris Pudwell

Berlin. Nach einem illegalen Rennen in Berlin ist ein Tourist seinen Führerschein und sein Auto los. Polizisten fassten den 33-Jährigen am Samstagabend in Marzahn-Hellersdorf, wie die Behörde am Sonntag mitteilte. Zuvor hatte sich der Mann mit den Beamten einen Verfolgungsjagd geliefert, bei der er mehrere rote Ampeln missachtete und fast einen unbeteiligten Wagen rammte. Ausgangspunkt sei ein illegales Rennen mit einem Motorradfahrer auf der Landsberger Allee gewesen, so die Polizei.

An einer roten Ampel an der Rhinstraße hätten Auto und Motorrad angehalten. Während der Wartezeit habe der Autofahrer mehrfach den Motor aufheulen lassen und sei dann bei Grün mit quietschenden Reifen losgebraust. Auch das Zweirad habe kräftig Gas gegeben. Mit Blaulicht nahmen die Polizisten die Verfolgung auf. Der Motorradfahrer habe daraufhin seine Fahrt verlangsamt. Auch das Auto hielt an. Als sich aber einer der Beamten in Höhe der Fahrertür befand, gab der Fahrer Gas und zog nach links. Dabei hätte er fast den unbeteiligten Wagen gerammt. Die Polizei nahm die Verfolgung auf - und fand schließlich den verlassenen Wagen an der Ecke Hänflingsteig.

Polizisten fanden den 33-Jährigen und seinen Beifahrer (24) aber in der Nähe. Da der Fahrer keinen Ausweis bei sich hatte, nahmen ihn die Beamten mit. Nach einer Blutprobe und Zahlung einer Sicherheitsleistung wurde er entlassen - ohne Auto und Führerschein.

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