Berlin

Motorradfahrer auf der A 100 schwer gestürzt

Rettungshubschrauber bringt Notarzt an die Unfallstelle

Ein Motorradfahrer ist am Sonnabendmorgen auf der Stadtautobahn A 100 in Charlottenburg verunglückt und hat dabei schwere Verletzungen erlitten. Die Stadtautobahn war in Fahrtrichtung Süd für mehrere Stunden voll- und teilgesperrt. Es kam zu Staus. Der Mann war nach Angaben der Polizei wenige Minuten nach 9 Uhr mit seiner MV Agusta Brutale auf der A 100 in Richtung Neukölln unterwegs. Nach Zeugenaussagen und ersten Ermittlungen der Polizei kam der Motorradfahrer aus dem Rathenautunnel und wollte einen Pkw, der auf der Mittelspur fuhr, rechts überholen. Dabei verlor er die Kontrolle über sein Motorrad und stürzte in die Leitplanke. Dabei wurde der Mann schwer verletzt.

Ein Rettungshubschrauber des ADAC brachte einen Notarzt an den Unfallort. Der versorgte den Mann, bevor er mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht wurde. Es kam während der Sperrungen auch zu Behinderungen durch langsam fahrende Gaffer, die an der Unfallstelle vorbeigeleitet wurden. Die Polizei ermahnte mehrere Verkehrsteilnehmer eindringlich. Der Verkehr wurde während der Vollsperrung Richtung Süden über die Ausfahrt Kurfürstendamm abgeleitet. Auf der Schwarz­bacher Straße als Umleitungsstrecke kam es zu Verkehrsbehinderungen. Autofahrer sollten das Gebiet großräumig umfahren. Ab Hohenzollerndamm war die A 100 wieder frei befahrbar. Aufgrund der Rettungs- und Bergungsarbeiten kam es bis zur Mittagszeit immer wieder zu Verkehrsbeeinträchtigungen.

Bereits am Freitagabend stürzte eine 34-jährige Frau im Märkischen Viertel von einem Motorrad und verletzte sich dabei schwer. Die Frau streifte an der Finsterwalder Straße einen geparkten Anhänger und stürzte. Nach Angaben der Polizei erlitt sie einen Beckenbruch und Kopfverletzungen. Eine Blutentnahme wurde veranlasst.