Film

Deutscher Filmpreis: Romy-Schneider-Drama ist großer Favorit

Die Lola gehört zu den begehrtesten Trophäen der Filmbranche. Bei der Verleihung am Freitagabend geht ein Promi-Drama mit gleich zehn Nominierungen ins Rennen.

Eine Hostess präsentiert vor der Verleihung des Deutschen Filmpreises "Lola" die Trophäe.

Eine Hostess präsentiert vor der Verleihung des Deutschen Filmpreises "Lola" die Trophäe.

Foto: dpa

Berlin. Roter Teppich für die Stars des deutschen Films: Bei einer Gala in Berlin wird heute Abend der 68. Deutsche Filmpreis verliehen. Mit zehn Nominierungen geht das Drama "3 Tage in Quiberon" über das Leben von Romy Schneider als Favorit ins Rennen um die begehrte Lola-Trophäe. Das Werk von Regisseurin Emily Atef wurde nicht nur in der Kategorie Bester Spielfilm nominiert. Marie Bäumer, die in dem Schwarz-Weiß-Film die Schauspielerin Romy Schneider spielt, geht als beste Hauptdarstellerin ins Rennen. Weitere Nominierungen gab es unter anderem in den Kategorien Nebenrolle und Regie.

In der Königskategorie Bester Spielfilm sind auch Fatih Akins NSU-Drama "Aus dem Nichts" und das Kriegsverbrecherdrama "Der Hauptmann" von Robert Schwentke nominiert. Außerdem in der Auswahl: Die Liebesgeschichte "In den Gängen" von Thomas Stuber, das DDR-Drama "Das schweigende Klassenzimmer" von Lars Kraume und der Bauarbeiter-Film "Western" von Valeska Grisebach.

Über die Lola-Gewinner entscheiden die rund 1900 Mitglieder der Deutschen Filmakademie. Zu der Gala im Berliner Palais am Funkturm werden rund 1900 Gäste erwartet. Durch die Show führen Iris Berben als Präsidentin der Deutschen Filmakademie und der Schauspieler Edin Hasanovic. Das Erste überträgt die Verleihung um 22.00 Uhr.