Grunewald

So wurde die Weltkriegsbombe vom Hauptbahnhof gesprengt

Experten der Berliner Polizei im Bombenkrater nach der Sprengung

Experten der Berliner Polizei im Bombenkrater nach der Sprengung

Foto: twiitter.com/PolizeiBerlin_E

Experten der Berliner Polizei haben am Mittwochvormittag die 500-Kilo-Bombe gesprengt, die am Freitag in Moabit entschärft worden war.

Berlin. Experten des Berliner Landeskriminalamtes haben die am Freitag geborgene Weltkriegsbombe aus der Heidestraße gesprengt. Zurück blieben auf dem Sprengplatz Grunewald ein tiefer Trichter, verbrannte Erde und heiße Metallteile, wie die Polizei per Twitter mitteilte. Die 500-Kilo-Bombe hatte am vergangenen Freitag die Evakierung des Berliner Hauptbahnhofs und ein Verkehrschaos verursacht.

Auf dem Sprengplatz wurden am Mittwoch nach weitere Sprengkörper zerstört. Insgesamt wurden 23 Trichter gegraben, teilte die Polizei per Twitter mit. Die Spezialisten steuerten die Sprengung aus einem sicheren Bunker unter der Erde. In einem Umkreis von einem Kilometer gab es Absperrungen. Besucher wurden aus dem Areal herausgebeten. Die Avus (A115) war kurzzeitig gesperrt.

Die 500-Kilo-Bombe aus der Heidestraße nahe dem Hauptbahnhof war am Freitag entschärft und dann abtransportiert worden. Es war eine groß angelegte Aktion, ein Teil der Innenstadt war lahmgelegt. Rund 10.000 Menschen mussten vorsorglich in Sicherheit gebracht werden. Der Bahn- und Straßenverkehr stand zeitweise still, der Hauptbahnhof war geschlossen. Auch das Sozialgericht konnte wegen der Entschärfungsaktion an dem Tag nicht verhandeln.

Die Berliner Polizei begleitete die Sprengung des Blindgängers am Mittwoch beim Kurznachrichtendienst Twitter mit Bildern und Videos. Eine Auswahl:

Weltkriegsbombe in Berlin entschärft
Weltkriegsbombe in Berlin entschärft
( dpa/BM )