Tipps zum Frühling

11 Orte, an denen Berliner im Frühsommer entspannen können

An diesen Orten kann man es sich im sommerhaften Frühling gut gehen lassen. Die Berliner Morgenpost gibt Tipps.

Wetter; Frühlingswetter in Berlin; Helen, Anna, Flora, Vera und Josephine (von links nach rechts) genießen die Sonne am Savignyplatz

Wetter; Frühlingswetter in Berlin; Helen, Anna, Flora, Vera und Josephine (von links nach rechts) genießen die Sonne am Savignyplatz

Foto: Anikka Bauer

Viel Sonne und bis zu 28 Grad erwartet die Berliner am Freitag. Die Morgenpost empfiehlt Orte, an denen man entspannt der Bombenentschärfung aus dem Weg gehen, einen freien Tag genießen oder einfach den Feierabend ausklingen lassen kann.

Holzmarkt 25: Das Gelände, nur wenige Gehminuten vom S-Bahnhof-Jannowitzbrücke entfernt, ist ein Dorf mitten in der Stadt. Um den Marktplatz herum reihen sich einzelne Gebäude mit Kita, Ateliers, Werkstätten, Einkaufsläden, einem Café, einem Restaurant und Bars. Am Spreeufer können Besucher auf Holzstämmen den Blick auf den Fluss genießen.

Holzmarktstraße 19-30, Friedrichshain-Kreuzberg, Eintritt frei

Clärchens Ballhaus in Mitte: Dieser Ort verzauberte im vergangenen Jahr nicht nur das britische Prinzenpaar Kate und William. Es hinterlässt wohl bei jedem Besucher einen bleibenden Eindruck. Im großzügigen Garten des Lokals kann man gemütlich zu Mittag speisen und den sonnigen Tag genießen. Die Gerichte sind einfach, aber lecker. Die Preise sind angemessen. Persönlicher Geheimtipp: Wer länger in Clärchens Ballhaus bleiben möchte, sollte bequeme Schuhe einpacken. In den Abendstunden finden im großen Saal, eingerichtet im Stil der Hollywood Canteen der 40er-Jahre, Tanzkurse statt. Ob Cha-Cha-Cha oder Walzer, ob Anfänger oder Fortgeschrittener, hier kommt jeder auf seine Kosten. Auch die, die nicht mittanzen, sondern einfach mal zuschauen wollen.

Auguststraße 24, Mitte , Öffnungszeiten: tägl. 11–23 Uhr

Dorotheenstädtischer Friedhof:An der Chausseestraße in Mitte ist es wohl zu kaum einer Tageszeit wirklich ruhig. Arbeitskollegen treffen sich zum Essen, Anwohner schleppen ihre Einkäufe nach Hause, Touristen eilen mit kleinen und großen Koffern Richtung Hauptbahnhof. Doch genau hier, versteckt hinter einer unscheinbaren rosafarbenen Mauer, liegt die kleine Oase „Dorotheenstädtischer Friedhof“. Angelegt im Jahr 1762, fanden seitdem viele Prominente aus unterschiedlichen Epochen hier ihre letzte Ruhe. So entdeckt man auf den Grabmälern Namen wie den des Architekten Karl Friedrich Schinkel, des ehemaligen Bundespräsidenten Johannes Rau oder des Schriftstellers Bertholt Brecht.

Eingang an der Chausseestraße 126, Mitte, Öffnungszeiten: tägl. 8–20 Uhr

Strandbad Wannsee: Derzeit liegt die Wassertemperatur bei nur 14 Grad. Besucher dürfen vorerst aber ohnehin nur mit den Füßen ins Wasser gehen. Weil noch kein Rettungsschwimmer vor Ort sei, sei das Schwimmen im Wannsee noch nicht erlaubt, teilt eine Mitarbeiterin der Berliner Bäder-Betriebe mit. Dem Sonnenbad mit Wasserblick steht dagegen gar nichts im Wege: Ein Strandkorb kostet ganztätig 5 Euro, zuzüglich 2 Euro Pfand.

Wannseebadweg 25, Steglitz-Zehlendorf, Eintritt bis 29. April: 3,50 Euro, Sonderöffnungszeiten am heutigen Freitag: 10–18 Uhr

Strandbad Lübars: Hier können Gäste bereits ins kühle Nass springen: Kurzfristig öffnet das Strandbad am heutigen Freitag von 12 bis 18 Uhr seine Pforten. Ein großer Natursee, neuer feiner Sandstrand und die große Liegewiese mit Schatten spendenden Bäumen versprechen entspannte Stunden.

Am Freibad 9, Reinickendorf, Eintritt: 3 Euro. Ab 27. April ist das Strandbad täglich ab 8 Uhr geöffnet

CapRivi am Spreebord: Der schön gelegene Biergarten am Südufer der Mierendorff-Insel bietet erfrischende Getränke und Laugenbrezeln. Auf Bänken und Liegesitzen kann man am Ufer der Spree schön den Sonnenuntergang erleben, wirklich laut sind allenfalls ein paar vorbeituckernde Schiffe.

Am Spreebord, Charlottenburg, Öffnungszeiten: Mo.–Sbd. 12–22 Uhr, So. 10–22 Uhr

One Lounge im Upper West: Wer den Abend mit einem kühlen Getränk und einem spektakulären Ausblick genießen möchte, der kann dies im Motel One Berlin-Upper West tun. Mit Blick auf den Zoo Palast und die Gedächtniskirche lässt es sich im zehnten Stock des Hotels auf der Dachterrasse, zwischen alten Filmrequisiten und modernen Lounge-Möbeln, wunderbar auf das Leben anstoßen.

Kantstraße 163–165, Charlottenburg, Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 11.30–1 Uhr, Sbd. und So. 11.30–2 Uhr

BeachMitte: Das größte innerstädtische Open-Air-Sand-Areal Europas hat seit dem 14. April wieder geöffnet. Auf den 49 Feldern können Freizeitsportler täglich von 10 bis 22 Uhr aufschlagen. Umkleidekabinen und Duschen stehen vor Ort zur Verfügung. Wer auf sportliche Aktivitäten allerdings lieber verzichtet, kann stattdessen auch bei einer Auswahl an exotischen Cocktails und leckeren Speisen in der Sonne den Feierabend einläuten.

Caroline-Michaelis-Straße 8, Mitte, Platzreservierungen unter 0177/280 68 61. Preise pro Stunde: Mo.–Fr. vor 17 Uhr 16 Euro; danach, am Wochenende und an Feiertagen 19,50 Euro

Strandbar Mitte: Auf dem Gelände gegenüber der Museumsinsel finden bis zu 1500 Gäste Platz. Beliebt sind die täglich abwechselnden Swing-, Salsa- und Tango-Unterrichtsstunden. Jeden Abend ab 20 Uhr bitten DJs zum Tanz. Gastronomisch wird Standard geboten, Pizza gibt es in der angeschlossenen Pizzeria ab 12 Uhr. Ein zusätzlicher Anziehungspunkt ist das benachbarte Monbijou-Theater

Monbijoustr. 3, Mitte, Öffnungszeiten tägl. ab 9 Uhr

Wasserausflug in Treptow-Köpenick: Treptow-Köpenick ist das größte Wassersport- und -freizeitparadies Berlins. Direkt aus dem Bereich der hübschen Altstadt Köpenick heraus vermieten Anbieter wie Aquaris Wassertouristik und das Ausflugslokal Mutter Lustig Boote. Kerstin Kirste vom Tourismusverein des südöstlichsten Bezirks der Hauptstadt empfiehlt Wassersportfreunden eine Paddeltour zum Müggelsee. „Dort kann man eine Badepause einlegen, und wer Lust hat, paddelt weiter nach Neu-Venedig“, sagt Kirste.

Aquaris Wassertouristik, Katzengraben 19, Treptow-Köpenick, Preis für Ruderboote: 6 Euro/Stunde, an Wochenenden 8 Euro/Stunde

Carl-Zuckmayer-Brücke: Der U-Bahnhof Rathaus Schöneberg ist der vielleicht schönste seiner Art. Im Sommer reizt er neben seiner schmucken Architektur mit der über das Gebäude hinweg führenden Fußgängerzone, der Carl-Zuckmayer-Brücke. Dank auseichender Sitzbänke kommen hier bei gutem Wetter die Gitarrenspieler, Bierchentrinker, Feierabend-Genießer – und erfreuen sich am Blick auf den Rudolph-Wilde-Park. Zu voll wird es erfreulicherweise nie.

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