Grillspaß

Wo in Berlin Grillen noch erlaubt ist

Nicht in jedem Berliner Park darf gegrillt werden. Und auch an den dafür ausgewiesenen Plätzen gelten bestimmte Spielregeln.

Ob romantisch mit dem Frühlingsflirt oder beschwipst mit Freunden, ein paar Spielregeln gibt es auch in Berlin: So bleibt der Grillspaß ohne Konsequenzen.

Ob romantisch mit dem Frühlingsflirt oder beschwipst mit Freunden, ein paar Spielregeln gibt es auch in Berlin: So bleibt der Grillspaß ohne Konsequenzen.

Foto: K. Thomas

Endlich ist es wieder warm, und die Berliner zieht es in Scharen in die Parks und Grünanlagen der Stadt. Die Krönung eines Ausflugs ins städtische Grün ist für viele Hauptstädter dabei das gemeinsame Grillen mit Freunden und Familie.

Doch das beliebte Vergnügen kann mit einer bösen Überraschung in Form eines Verwarnungs- beziehungsweise Bußgeldes enden, wenn man sich dabei nicht an die Regeln hält. Die Berliner Morgenpost hat die wichtigsten Informationen für das Grillen in den öffentlichen Parks und Grünanlagen der Stadt für Sie zusammengestellt.

In welchen Parks darf ich grillen?

In öffentlichen Grün- und Erholungsanlagen ist Grillen nach dem Grünanlagengesetz zum Schutz der Anlagen sowie zur Vermeidung von Störungen und Beschädigungen grundsätzlich verboten. Aber es gibt ein paar Ausnahmen: Denn an einigen Orten der Stadt kann man extra dafür ausgeschilderte Grillplätze finden – wenn auch nicht in jedem Bezirk. So gilt beispielsweise im Berliner Tiergarten seit dem Jahr 2012 ein generelles Grillverbot.

Doch wo gibt's die besten legalen Grillplätze in Berlin?

Der Reiseanbieter Travelcircus hat eine Karte mit den besten Orten für ein gelungenes Barbecue erstellt. Zusätzlich gibt's Informationen zu Sauberkeit, Erreichbarkeit sowie Vor- und Nachteilen.

Was sind die Spielregeln?

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt hat eine Liste von Punkten zusammengestellt, die beim Grillen auf den festgelegten Grünflächen unbedingt beachtet werden müssen. Vorsicht und Nachsicht sind dabei die obersten Gebote. Thema Abfall: Wer den eigenen Grill mitbringt, muss ihn natürlich auch wieder mitnehmen, fordert die Verwaltung. Mülleimer der Grünanlagen sollten nicht für das Entsorgen von Asche, Speiseresten, Papptellern oder Verpackungen genutzt werden. Denn der Abfall könnte Krähen, Ratten und Füchse anziehen.

Um sich und andere zu schützen, sollten außerdem Äste, Zweige sowie Parkbänke nicht als Brennholz oder Grillanzünder herhalten müssen. Spiritus, Benzin oder andere leicht brennbare Flüssigkeiten sind nicht erlaubt, um mögliche Stichflammen zu vermeiden.

Zudem sollte auch auf die Positionierung des Grills geachtet werden: Lagerfeuer sind strengstens verboten. Daher: Nie direkt auf Rasen oder in einer Grube Kohle anzünden. Das Grillen unter Bäumen ist ebenso wenig zu empfehlen. Damit riskiert man aufsteigenden Funkenflug, oder die heiße Luft könnte Laub entzünden. Und was darf auf den Grill? Gemüse, Würstchen, Steak. Ganze oder grob zerteilte größere Tiere sind dagegen nicht erlaubt.

Die 7 größten Grill-Irtümer

Welche Strafen drohen mir?

Wer sich nicht an die Regeln hält, für den kann das beliebte Vergnügen tatsächlich teuer werden. Wer an einer anderen als den ausgewiesenen Stellen einen Grill aufbaut, muss zum Beispiel ein Verwarnungs- beziehungsweise ein Bußgeld zahlen. Je nach Verstoß bewegt sich die Strafe zwischen 20 und 5000 Euro. Der Höchstsatz gilt zum Beispiel für das Ausheben von Grillgruben oder ähnliche Beschädigungen der Grünflächen. Bußgelder können ebenso fällig werden, wenn Sie Ihre Asche einfach in die Landschaft kippen, Müll liegen lassen oder Äste und Zweige verfeuern, die Sie vor Ort sammeln.

Mehr zum Thema:

Das sind die Grill-Trends 2018

Am Grill und in der Liebe ist alles erlaubt