Zoo

Berliner Giraffe testet GPS-Sender für Einsatz in Afrika

Die Technik soll es ermöglichen, die Position von Giraffen per GPS zu orten. Getestet wird das erst mal im Berliner Zoo.

Giraffe Max trägt einen Sender auf seinem Kopf

Giraffe Max trägt einen Sender auf seinem Kopf

Foto: © 2018 Zoologische Gärten Berlin

Die Giraffe Max im Berliner Zoo unterstützt Forscher bei der Erkundung des natürlichen Lebensraums ihrer afrikanischen Artgenossen. Max werde dazu in den kommenden Wochen immer wieder ein Paket mit einem Sender auf seinem Kopf tragen, sagte Giraffen-Kurator Florian Sicks aus dem Tierpark Berlin am Mittwoch. Die Technik soll es ermöglichen, die Position von Giraffen per GPS zu orten. Zusätzlich werden Bewegungsdaten des Körpers aufgezeichnet, die darauf schließen lassen, womit sich die Giraffe gerade beschäftigt: Blätter essen, Laufen oder Schlafen.

Das Experiment ist Teil eines Projekts des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung zusammen mit dem Tierpark und Zoo Berlin. Bevor Tiere in der afrikanischen Natur mit den Sendern ausgestattet werden können, seien Probeläufe in Zoos nötig. Nicht jede Giraffe eigne sich für das Tragen des Senders auf dem Kopf, erklärte Tobias Rade vom Berliner Zoo. Max sei ausgewählt worden, weil er „eine besonders vertrauensvolle Beziehung zu seinen Tierpflegern hat“.

Mehr zum Thema:

Im Tierpark geht es einfach lässiger zu als im Berliner Zoo