Whistleblowerin

Chelsea Manning kommt zur re:publica nach Berlin

Ein Jahr nach ihrer Freilassung soll Manning „über ihr neues Leben als freier Mensch sprechen", teilen die Veranstalter mit.

 Chelsea Manning auf einer Konferenz im September 2017

Chelsea Manning auf einer Konferenz im September 2017

Foto: Steven Senne / dpa

Whistleblowerin Chelsea Manning tritt Anfang Mai auf der Internetkonferenz re:publica in Berlin auf. Ein Jahr nach ihrer Freilassung werde Manning "über ihr neues Leben als freier Mensch sprechen, über zivilen Ungehorsam, über radikale Politik und die Folgen von unkontrollierbarer Staatsmacht", teilten die Macher der re:publica und der Media Convention am Dienstag gemeinsam mit.

Manning war im Mai 2017 nach fast sieben Jahren aus US-Militärhaft entlassen worden, nachdem Präsident Barack Obama die Strafe kurz vor dem Ende seiner Amtszeit verkürzt hatte. Vor ihrer Geschlechtsumwandlung war sie unter dem Vornamen Bradley bekannt. Manning hatte als Computerexperte für die US-Streitkräfte gearbeitet und große Datenmengen geheimen Materials an die Enthüllungsplattform Wikileaks weitergeleitet.

Die re:publica findet vom 2. bis 4. Mai statt, Motto in diesem Jahr ist "POP". Am 5. Mai soll es auf dem Konferenzgelände an der Station Berlin zudem ein kostenloses Bürgerfest mit Debatten und Vorträgen geben. Die Idee dahinter sei, die Themen der digitalen Zivilgesellschaft einem größeren Publikum zu vermitteln, hieß es.

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