Best of Berlin

Die schönsten Touren mit dem BVG-Ticket durch Berlin

Aus Bus und Bahn kann man bekannte Sehenswürdigkeiten sehen und idyllische Winkel Berlins erreichen. Eine Auswahl der besten Strecken.

Bus, Linie 100, Reichstag, Tiergarten, Berlin, Deutschland Bus Linie 100 Reichstag Berlin Deutschland Bus Line 100 Reichstag Tiergarten Berlin Germany Bus Line 100 Reichstag Berlin Germany

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Foto: imago stock / imago/Schöning

Charlottenburg Marathon der Sehenswürdigkeiten

Berlin. Mit dem 100er-Bus durch die Innenstadt – diese Tour mit dem „Großen Gelben“ ist längst ein Sightseeing-Klassiker. Vom Bahnhof Zoo und damit vom Zoo, dem artenreichsten der Welt, geht es vorbei an der Gedächtniskirche, der Siegessäule, dem Schloss Bellevue, Reichstag, Brandenburger Tor und von dort entlang des Boulevards Unter den Linden mit Staatsoper und Museumsinsel zum Alexanderplatz.

Bus 100, Zoologischer Garten – Alexanderplatz

Tegel Von der Seepromenade bis zum Fließ

Alt-Tegel – Endstation der U-Bahnlinie U6. Von dort sind es nur ein paar Laufminuten zum Tegeler See samt der Dampferanlegestelle Greenwichpromenade. Auch mit dem Bus geht es vom Tegeler Zentrum ins Grüne. Einerseits zur Endhaltestelle Tegelort, idyllisch gelegen zwischen Tegeler Forst und Havel. Die andere Endstation: Lübars, am Dorfanger mit alter Kirche, Wirtshaus, historischer Telefonzelle und Ausgangspunkt für Spaziergänge im Fließ.

Bus 222, Tegelort – Lübars

Köpenick Hauptmann, Schloss und Regattastrecke

Einst hieß die Tramstrecke der Linie 68 „Uferbahn“, führt sie doch großteils an der Dahme und dem Langen See entlang. Auf ihrem Weg vom S-Bahnhof Köpenick nach Schmöckwitz stehen die Sehenswürdigkeiten des Bezirks auf dem Fahrplan: in der beschaulichen Köpenicker Altstadt das Rathaus mit dem bronzenen Denkmal für den Hauptmann von Köpenick und das Schloss, in dem Schätze des Kunstgewerbemuseums zu sehen sind. Auch an der Regattastrecke geht es vorbei.

Tram 68, S-Bhf. Köpenick – Alt-Schmöckwitz

Zehlendorf Sehr viel Grün und noch mehr Kultur

Vom grünen Süden der Stadt in die quirlige Stadtmitte – auf der rund einstündigen Fahrt mit dem Bus M48 sind viele Stationen nach den Sehenswürdigkeiten benannt, etwa nach dem Botanischen Garten, dem Schlossparktheater, dem Kulturforum mit der Neuen Nationalgalerie (geschlossen). So geht es von Philharmonie zum Roten Rathaus und vom Nikolaiviertel zum Alexanderplatz.

Bus 48 Busseallee – Alexanderplatz

Westend Vom Olympiastadion zur Galopprennbahn

Heute (14.4.) werden die Hertha-Fans wieder massenweise am U- und S-Bahnhof Olympiastation aussteigen, um das Spiel gegen den 1. FC Köln mitzuerleben. Das an die 74.500 Plätze fassende Stadion ist auch eine Station einer Sightseeingtour mit der S5 auf dem Weg von Spandau nach Strausberg. Dabei geht es auch durch das Regierungsviertel, die Friedrichstraße zum Hackeschen Markt und zur Warschauer Straße bis nach Brandenburg, die Galopprennbahn Hoppegarten inklusive.

S5 Spandau – Strausberg.

Mitte In nur zwei Minuten quer durchs Regierungsviertel

Mit drei Stationen ist die U55 die kürzeste Berliner U-Bahnlinie. Dabei sind zwei Stationen auf der rund zweiminütigen Strecke Sehenswürdigkeiten: das Brandenburger Tor sowie der Bundestag und damit das Regierungsviertel. Vom Hauptbahnhof gelangt man fußläufig auch zum Hamburger Bahnhof, Museum für Gegenwart, Museum für Naturkunde und Medizinhistorischen Museum.

U55 Brandenburger Tor – Hauptbahnhof

Schöneberg Fahrt zu den imposanten Plätzen

Platz Nummer zwei bei den kürzesten U-Bahnlinien belegt die U4. Vom verkehrsreichen Innsbrucker Platz erreicht man das Rathaus Schöneberg in einer Station. Nächster Halt: Bayerischer Platz, jedoch nicht so imposant wie der unter Denkmalschutz stehende Viktoria-Luise-Platz, 1900 eingeweiht. Am Nollendorfplatz endet beziehungsweise beginnt die Schöneberger Linie. Am
14. April findet ganz in der Nähe wieder der Winterfeldtmarkt statt.

U4, Innsbrucker Platz – Nollendorfplatz

Wannsee Mit der S1 einmal quer durch die Stadt

Von Nord nach Süd, von Süd nach Nord, die S-Bahnlinie S1 fährt einmal längs durch die Stadt, von Wannsee nach Frohnau und in Gänze auch darüber hinaus. Anfangs- und Endstation sind Wannsee und Oranienburg. Wannsee und Frohnau sind grüne Stadtviertel und auf dem Weg kann man am Botanischen Garten aussteigen, um durch Frühlingslandschaften zu spazieren; am Potsdamer Platz, um zu shoppen und zum Sightseeing am Brandenburger Tor; an der Oranienburger Straße für eine Kultur-Gastro-Einkaufstour bevor man die Gartenstadt Frohnau erkundet.

S1, Wannsee – Frohnau

Spandau Per Fähre über die Havel zum Strandbad

Mit einem Ticket der BVG geht es nicht nur per Bus-, Tram, U- oder S-Bahn durch die Stadt. Es gibt auch sechs Fährlinien, die in der Regel von Ende März bis Anfang November auf Wasserstraßen in Betrieb sind. Sightseeing auf Berlins Gewässern also, beispielsweise von Alt-Kladow nach Wannsee. Die Fähre ist dann, außer bei Nebel und Eis, täglich im Einsatz. Ohne Halt geht es in rund 20 Minuten über die Havel und den Wannsee ans andere Ufer (normales Ticket, keine Kurzstrecke). Dabei kommt man an Schwanenwerder, dem Strandbad Wannsee, dem Haus der Wannseekonferenz und der Liebermann-Villa vorbei.

F10, Alt-Kladow – S Wannsee

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