Podcast "Molle und Korn"

Am Kudamm waren 1959 nur die Autos schöner

Die Fünfziger und ihr Frauenbild sind lange Geschichte. Aber ist heute alles gut? Das fragen sich Emina und Sebastian in Folge 19.

Direkt vom Kurfürstendamm in Berlin: Molle und Korn. Der Podcast von der Berliner Morgenpost.

Statt „Molle und Korn“ gibt es diese Woche Tee und Sushi. Emina und Sebastian sind krank und kurieren sich noch aus. Dafür geht es inhaltlich wieder ordentlich zur Sache. Die beiden schwelgen mit der ZDF-Serie "Ku'damm 59" in alten Zeiten, kommen aber schnell zum Schluss: Außer den Autos war damals nichts schöner. Sexismus und patriarchale Strukturen waren damals noch deutlich stärker verbreitet. Dabei ist heute längst nicht alles gut ist, findet Emina. Ob die Zuschauer der Zukunft einmal "Ku'damm 2018" schauen werden und sich wundern, dass Frauen damals nicht den gleichen Lohn wie Männer verdient haben?

Was in Sebastians Augen heutzutage auf jeden Fall auch verbesserungswürdig: Die Strafverfolgung der Polizei. "In Deutschland geht Täterschutz vor Opferschutz", ereiferte er sich in einem Video in dieser Woche. Schuld sei, dass die Offentlichkeitsfahndung erst viel zu spät eingesetzt werden darf. Emina wirft im hingegen vor, sich mit der Rechtsgrundlage in Deutschland nicht genug beschäftigt zu haben. Auch beim Einsatz von Überwachungskameras haben die beiden unterschiedliche Ansichten. Letztlich landen Sie dann aber doch bei der Farbe von Sebastians Zähnen.

In der neuen Rubrik “Live aus Berlin” rufen Emina und Sebastian in Berlin am Ostkap in Südafrika an und fragen, ob wenigstens dort das Wetter besser ist. Darauf ein “Zum Wohl”!

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"Molle und Korn" ist jeden Donnerstag zu hören. In der U-Bahn, in der Badewanne, beim Waldspaziergang, beim Shoppen im KaDeWe oder gemütlich im Bett - abzurufen direkt bei der Berliner Morgenpost auf morgenpost.de, bei Soundcloud, bei iTunes und jetzt auch bei Deezer.

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