Syahrini in Berlin

Sängerin am Holocaust-Mahnmal: „Ist es nicht schön hier?“

Die indonesische Sängerin am Berliner Holocaust-Mahnmal

Die indonesische Sängerin am Berliner Holocaust-Mahnmal

Foto: Twitter/Riyan Wahyudi

Sängerin Syahrini postete ein Video, in dem sie sagt: „Ist es nicht schön hier? Das ist der Ort, an dem Hitler die Morde beging.“

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Berlin. Eine in Indonesien berühmte Sängerin hat mit einem als unsensibel empfundenen Video vom Berliner Holocaust-Mahnmal große Empörung im eigenen Land ausgelöst. In den am Donnerstag auf Instagram geposteten und nach der Kritik gelöschten Aufnahmen war Syahrini zu sehen und hören, wie sie lacht und unter anderem sagt: „Ist es nicht schön hier? Das ist der Ort, an dem Hitler die Morde beging“.

Ein Twitter-Nutzer, Riyan Wahyudi, schrieb: „Leute, seid nicht wie Syahrini. Seid so reich und erfolgreich wie sie, aber nicht so ungebildet.“ Das 2005 eingeweihte Mahnmal erinnert an die von den Nationalsozialisten ermordeten Juden.

Die Sängerin, die auch als Model arbeitet, hat auf Instagram fast 21 Millionen Follower. Neben dem Video postete sie zudem ein Foto, das sie und eine Freundin stehend auf einer der Stelen am Holocaust-Mahnmal zeigt. Syahrini befand sich eigenen Worten zufolge in Deutschland, um ihre Stimme von einem Kehlkopfspezialisten untersuchen zu lassen. Sie selbst äußerte sich bisher nicht zu den Vorwürfen.

Syahrini ist im muslimisch geprägten Indonesien nicht nur wegen ihres Gesangs, sondern auch wegen ihres extravaganten Lebensstils ein Begriff. Sie postet regelmäßig Fotos, auf denen sie an schicken Orten zu sehen ist und Luxusartikel trägt.

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