Bauarbeiten

U7 seit diesem Montag in Kreuzberg gesperrt

Bauarbeiten auf der U7 und dem S-Bahnring zwischen Südkreuz und Hermannstraße führen zu längeren Fahrzeiten auf mehreren Strecken.

Vom Montag, 19. März, bis Sonntag, 8. April, werden auf der U7 neue Weichenkreuze eingebaut.

Vom Montag, 19. März, bis Sonntag, 8. April, werden auf der U7 neue Weichenkreuze eingebaut.

Foto: dpa Picture-Alliance / Manfred Krause / picture alliance / zb

Berlin. Bauarbeiten auf der U7 und dem S-Bahn­ring zwischen Südkreuz und Hermannstraße führen in den kommenden drei Wochen zu längeren Fahrzeiten auf mehreren Strecken. Seit diesem Montag, 19. März, bis Sonntag, 8. April, werden auf der U7 neue Weichenkreuze eingebaut. In dieser Zeit fahren zwischen Möckernbrücke und Hermannplatz keine U-Bahnzüge, sondern Busse. Da der U-Bahnhof Möckernbrücke noch nicht barrierefrei ist, gilt für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste eine besondere Umfahrung. Aus Richtung Spandau müssen sie ab U-Bahnhof Yorckstraße den Bus M19 bis Mehringdamm nehmen und ab dort den Ersatzverkehr. Alternativ bietet die BVG zwischen 6 und 22 Uhr einen Rufbus (Tel: 256 282 82) für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste an, der zwischen Yorckstraße und Hermannplatz fährt.

Eine gute Alternative für die Umfahrung dieses Abschnittes wäre die südlich parallel laufende Ringbahn gewesen. Doch zur selben Zeit wird auch auf diesem S-Bahn-Abschnitt gearbeitet. Bereits am Freitagabend haben die Gleis- und Weichenarbeiten zwischen Hermannstraße und Südkreuz begonnen. So werden zum Beispiel im Bahnhof Tempelhof fünf Weichen erneuert. Die Arbeiten wirken sich bis zum 9. April auf den Abschnitt zwischen Ostkreuz und Neukölln aus, indem die Züge auch zur Hauptverkehrszeit nur im Zehn-Minuten-Takt fahren.

Im zweiten Bauabschnitt von Dienstag, 27. März, bis Montag, 9. April, wird der S-Bahnverkehr zwischen Hermannstraße und Südkreuz komplett eingestellt. In diesem Zeitraum wird ein Ersatzverkehr mit barrierefreien Bussen eingerichtet. Zwischen Baumschulenweg und Neukölln fährt die S46 in dieser Zeit nur im 20-Minuten-Takt.

Bereits im vergangenen Jahr wurde auf der U7 zwischen Möckernbrücke und Hermannplatz ein neues, elektronisches Stellwerk in Betrieb genommen. Mit den neuen Weichenkreuzen, die jetzt eingebaut werden, wird der Verkehr weiter verbessert. Sollte es in Zukunft zu Bauarbeiten oder Störungen kommen, können die Züge der U7 an mehr Stellen als heute wenden und in die Gegenrichtung signalgesteuert fahren. Somit verkürzt sich die Zeit, in denen im Störungsfall Pendel- oder Ersatzverkehr eingesetzt werden muss.

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