Fusion mit Berliner Bank

Deutsche Bank schließt Neuordnung des Filialnetzes ab

Nach der Fusion mit der Berliner Bank stehen Kunden der Deutschen Bank nur noch 37 statt 80 Filialen zur Verfügung.

Eine Filiale der Deutschen Bank am Kurfürstendamm

Eine Filiale der Deutschen Bank am Kurfürstendamm

Foto: picture alliance / Markus C. Hur

Mit der Eröffnung einer neu gestalteten Bankfiliale am 23. April in Wedding hat die Deutsche Bank die Neuordnung des Filialnetzes nach der Fusion mit der Berliner Bank in Berlin abgeschlossen. Am Standort der ehemaligen Berliner Bank an der Müllerstraße 32 wurden die letzten beiden Filialen zusammengelegt. Damit stehen den Kunden der Deutschen Bank insgesamt 37 Filialen in Berlin zur Verfügung. Vorher waren es mit der Berliner Bank insgesamt 80 Standorte.

Markus Wägner, Leiter der Privatkunden Ost, sprach am Freitag bei der Vorstellung der Jahresbilanz von einer Konsolidierung des Filialnetzes. Zwölf Berliner Standorte seien aufwendig modernisiert worden. So könnte jeder Kunde jetzt an jedem Standort von Experten für Baufinanzierung und Vermögensanlagen beraten werden. „Mit den 37 Filialen sind wir sehr gut aufgestellt“, so Wägner. Weitere Standorte sollen in diesem Jahr nicht geschlossen werden.

Das Geschäftsvolumen, also die Summe aus Krediten, Einlagen und Depotvolumen, ist 2017 in Berlin um gut 15 Prozent auf 31,1 Milliarden Euro gestiegen. „Das ist angesichts der weiterhin extrem niedrigen Zinsen im vergangenen Jahr eine beachtliche Leistung“, sagte Harald Eisenach, Sprecher der regionalen Geschäftsleitung. Kunden hätten die erweiterten Öffnungszeiten in den regionalen Beratungscentern gut angenommen. So stehen die Mitarbeiter zum Beispiel im Center am Ernst-Reuter-Platz per Telefon und Video bis 20 Uhr in der Woche und 15 Uhr am Sonnabend zur Verfügung. Die Zahl der Mitarbeiter liegt in Berlin weiterhin bei 3500.

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