Arbeitskampf

Warnstreik bei Berliner AWO: Kitas könnten schließen

Am Montag und am Dienstag sollen AWO-Beschäftigte in Berlin ihre Arbeit niederlegen. Dadurch kann es zu Schließungen kommen.

Eine AWO-Kita (Archivbild)

Eine AWO-Kita (Archivbild)

Foto: A2882 Holger Hollemann / dpa

Berlin. Die Gewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten der Arbeiterwohlfahrt (AWO) zu Warnstreiks am kommenden Montag und Dienstag (19./20. März) aufgerufen. Durch den Warnstreik kann es laut Verdi zu Schließungen von Kitas und Beratungsstellen kommen.

Aufgefordert zur Arbeitsniederlegung sind die Beschäftigten der Tarifgemeinschaft der Berliner AWO-Gliederungen Landesverband, AWO pro:mensch und die der Kreisverbände Spandau, Südost, Südwest, Mitte und Spree-Wuhle.

Anlass für den Warnstreik seien die bislang in drei Runden ergebnislos gebliebenen Tarifverhandlungen für die rund 1800 Berliner AWO-Beschäftigten, so Verdi in einer Pressemitteilung. Verdi fordert die Anhebung der derzeitigen Entgelttabellen auf 95 Prozent des Niveaus des Tarifvertrages der Länder (TV-L). Die nächste Verhandlungsrunde soll am 19. April 2018 stattfinden