Schmierereien

Beseitigung von Graffiti kostet BVG fast drei Millionen Euro

Im vergangenen Jahr hat die BVG wieder Millionen wegen Graffiti ausgeben müssen. 97 Verdächtige wurden identifiziert.

Ein Graffito auf einem U-Bahn-Zug an der Skalitzer Straße (Archivbild)

Ein Graffito auf einem U-Bahn-Zug an der Skalitzer Straße (Archivbild)

Foto: Picture Alliance/Bildagentur-online/Schöning

Im Kampf gegen Graffiti-Sprayer und zur Beseitigung der Schäden haben die Berliner Verkehrsbetriebe BVG im vergangenen Jahr erneut knapp drei Millionen Euro ausgegeben. In den Vorjahren lag die Höhe der Schäden in einer ähnlichen Größenordnung. Das antwortete die Senatsverkehrsverwaltung auf eine Anfrage der CDU.

In 55 Fällen seien Sprayer direkt von Wachmännern der BVG oder Polizisten gefasst worden. 97 Verdächtige seien so identifiziert worden. In den Vorjahren waren es jeweils etwa 200 Verdächtige.

Besonders viel Geld zum Schadenersatz bekam die BVG von den Tätern aber nicht zurück. Für 2017 konnten bis jetzt gerade mal 1137 Euro an Forderungen erhoben werden. Davon seien bisher 210 Euro bezahlt worden. Das könne sich aber noch ändern. In den Vorjahren zahlten Täter jeweils rund 4000 Euro Schadenenersatz.