Sauberkeit in Berlin

Berlin scheitert beim Kampf gegen Hundekot auf Bürgersteigen

Beim Kampf gegen Hundekot schieben sich Senat und Bezirke gegenseitig die Verantwortung zu. Die Folge: verschmutzte Gehwege.

Ein Schild weist darauf hin, dass Hunde ihr Häufchen woanders machen sollen

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Foto: Sebastian Kahnert / dpa

Berlin. Beim Kampf gegen die Verschmutzung der Bürgersteige durch Hundekot sind der Berliner Senat und die Bezirke bislang gescheitert. Es gibt so gut wie keine Kontrollen der Hundehalter, keine Verwarnungen oder verhängte Bußgelder.

Das geht aus einer Antwort der Senatsinnenverwaltung auf eine Anfrage des SPD-Abgeordneten Joschka Langenbrinck hervor. Der Grund ist vor allem das in Berlin berüchtigte gegenseitige Zuschieben der Verantwortung zwischen Senat und Bezirken. Die zuständigen Bezirke verweisen auf das schlecht formulierte Hundegesetz, das effektive Kontrollen verhindert. Der Senat erwidert, das Gesetz sei gut, die Bezirke müssten künftig das entsprechende Personal für die Kontrollen beantragen und bereitstellen.

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