Bilanz 2017 in Berlin

Die Büros dieser Parteien wurden am häufigsten attackiert

14 Attacken auf Parteibüros gab es im vergangenen Jahr. Die Tatverdächtigen kommen aus dem rechts- und dem linksextremen Spektrum.

Bürgerbüro der SPD in Steglitz-Zehlendorf

Bürgerbüro der SPD in Steglitz-Zehlendorf

Foto: picture alliance

Die Berliner Polizei hat im vergangenen Jahr 14 Attacken auf Partei- und Abgeordnetenbüros gezählt. Das geht aus einer am Dienstag veröffentlichten Antwort der Innenverwaltung auf eine parlamentarische Anfrage der Linken hervor. Zumeist wurden an den Gebäuden Fenster oder Türen beschädigt oder diese mit Schmierereien oder Aufklebern verunstaltet.

Am meisten betroffen waren die Grünen mit 5 Fällen, gefolgt von den Linken mit 4, der SPD mit 3 sowie AfD und NPD mit je einem Fall. 6 Attacken rechnet die Polizei Tätern aus dem linksextremen Spektrum zu, 3 Attacken Tätern aus dem rechten Spektrum. 5 Fälle seien nicht eindeutig zuzuordnen. In keinem der Fälle konnten die mutmaßlichen Täter ermittelt werden.

Die Innenverwaltung wies darauf hin, dass sich die Zahlen noch ändern können. Sie seien am 16. Januar erhoben worden, Statistikschluss für die Erfassung von Straftaten aus dem Jahr 2017 sei jedoch erst am 31. Januar gewesen.

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