Jubiläum

Berliner baut den Zoo Palast mit Lego-Steinen nach

Bereits seit 60 Jahren begeistern die bunten Plastiksteine - auch die Berliner. Ein eingefleischter Lego-Fan baute den Zoo Palast nach.

Die Lego-Sammler Stephan Birner (l) und Felix Fleischer zeigen ihre Modelle - eigens gebaut aus den kleinen, bunten Kult-Steinen.

Die Lego-Sammler Stephan Birner (l) und Felix Fleischer zeigen ihre Modelle - eigens gebaut aus den kleinen, bunten Kult-Steinen.

Foto: dpa

Berlin. Ob Bauernhof, Schloss oder Flugzeug: Fast alles kann aus den kleinen Legosteinen gebaut werden. Jetzt wird der Kult-Stein 60 Jahre alt. Doch dass die kleinen, bunten Steine nicht nur etwas für Kinder sind, beweist der Berliner Lego-Club "Steinkultur". Die 25 Mitglieder sind zwischen 20 und 60 Jahren alt.

Der 40-jährige Stephan Birner ist auch begeistertes Mitglied des Fan-Clubs. Er sammelt Lego-Steine und Figuren in allen Formen und Farben. „Ich habe schon als Kind gerne damit gespielt. Vor einigen Jahren habe ich diese Leidenschaft wiederentdeckt.“ Kürzlich entwarf er sogar sein eigenes Modell und baute den Berliner Zoo Palast aus Hunderten von Legosteinen nach. Den Wert seiner Sammlung schätzt der Charlottenburger auf mindestens 15.000 Euro.

Nur das Original kann die Fans überzeugen

Vor 60 Jahren fing alles an. Der Däne Godtfred Kirk Christiansen beantragte das Patent für den Lego-Stein: mit oben zwei Mal vier Noppen und unten drei Tunneln. Obwohl der Umsatz des Konzerns zuletzt zurückging, ist Lego in Deutschland dennoch der unangefochtene Marktführer auf dem Spielzeugmarkt, so der Bundesverband des Spielwaren-Einzelhandels.

Das Patent ist heute aufgehoben, viele Nachahmer stellen ähnliche Spielsteine her. Doch Liebhaber interessieren sich nur für das Original. Für Lego-Fan Birner sind die Struktur und das Gefühl beim Anfassen der Steine entscheidend. Besonders schöne und witzige Modelle zeigt er auf seinem Instagram-Account.

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