Parteimitgliedschaften

Berliner SPD: Rund 70 Neueintritte seit GroKo-Votum

Neuer Zulauf für die SPD: Nach dem Votum der SPD für die Aufnahme von GroKo-Gesprächen kommt es zu einer kleinen Eintrittswelle.

 Delegierten  am Sonntag beim SPD-Sonderparteitag in Bonn

Delegierten am Sonntag beim SPD-Sonderparteitag in Bonn

Foto: Oliver Berg / dpa

Berlin. Die Berliner SPD bekommt nach dem Votum für Koalitionsgespräche mit der Union neuen Zulauf. Seit Sonntagnachmittag seien rund 70 Anträge auf eine Parteimitgliedschaft eingegangen, sagte eine Sprecherin am Montag. „Die Tendenz ist steigend.“ Sie vermutete, dass die Neumitglieder entweder über den Koalitionsvertrag mit abstimmen wollen oder die Entscheidung des Parteitags vernünftig fänden und unterstützen wollen.

Die Sozialdemokraten hatten am Sonntag in Bonn auf ihrem Sonderparteitag den Weg für Verhandlungen mit der Union über eine neue große Koalition freigemacht. Ob die Partei noch einmal in eine GroKo gehen soll, ist hoch umstritten. Am Ende müssen die bundesweit mehr als 440.000 SPD-Mitglieder über den Koalitionsvertrag abstimmen.

Die Berliner SPD hat derzeit rund 19.500 Mitglieder. Seit Jahresanfang seien 160 Mitglieder in den Landesverband eingetreten, sagte die Sprecherin. Hinzu kämen nun noch die neuen Interessenten. Rund 40 Mitglieder verließen seit Anfang Januar die Partei.

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