Berlin. Über weite Teile Deutschlands fegen am Donnerstag Orkanböen hinweg. Laut Deutschem Wetterdienst kommt Berlin aber davon.

Weite Teile Deutschlands werden am Donnerstagnachmittag von Orkanböen heimgesucht. Berlin dürfte von Tief "Friederike" allerdings weitgehend verschont werden. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Mittwochnachmittag mitteilte, sei die Wahrscheinlichkeit von orkanartigen Böen um die 110 km/h in Berlin und Brandenburg "äußerst gering".

Im äußersten Süden Brandenburgs können einzelne Sturmböen mit Windgeschwindigkeiten bis 100 km/h auftreten. Ansonsten rechnen die DWD-Meteorologen in der Region ab Donnerstagmittag mit Windgeschwindigkeiten zwischen 65 und 85 km/h. Diese vorhergesagten Werte sind deutlich geringer als die Prognosen für Nordrhein-Westfalen, wo die Sturmböen mit bis zu 130 km/h über das Land fegen sollen.

Vor dem Wind kommt es allerdings auch in Berlin und Brandenburg zu starkem Schneefall. Ab dem Vormittag sind im Norden und im Nordosten Brandenburgs 3 bis 8 Zentimeter Neuschnee wahrscheinlich. In den mittleren Landesteilen kann sich vorübergehend eine Schneematsch-Decke mit bis zu 5 Zentimeter bilden. "Es tritt verbreitet Glätte auf", warnen die DWD-Experten.