Fehlplanung

Spandauer "Kletterautomat" soll tiefergelegt werden

Ein Geldautomat der Berliner Volksbank in Spandau ist für viele Kunden unerreichbar. Nach einem Bericht gelobt die Bank nun Besserung.

Der Spandauer Kletterautomat hatte zuletzt für viel Frust bei Bankkunden gesorgt (Archivbild)

Der Spandauer Kletterautomat hatte zuletzt für viel Frust bei Bankkunden gesorgt (Archivbild)

Foto: Karl-Josef Hildenbrand / dpa

Berlin. Ein Geldautomat der Berliner Volksbank an der Spandauer Adamstraße sorgt für Frust und Unverständnis bei den Kunden. Der Kartenschlitz befindet sich auf einer Höhe von 1,60 Meter, das Display ist für kleinere oder in gehbehinderte Menschen unerreichbar. Normalerweise wird der Kartenschlitz auf einer Höhe von einem Meter angebracht.

Nachdem der RBB am Montag über die Fehlplanung berichtet hatte, reagierte nun die Berliner Volksbank beim Kurznachrichtendienst Twitter. "Das ist nur eine Übergangslösung aufgrund eines verspätet gelieferten Einbauteils. Nach derzeitigem Plan wird der Geldautomat noch im Januar 'tiefer gelegt'", teilte die Bank am Mittwochvormittag mit.

Eine gute Nachricht für die Kunden, denn laut RBB-Bericht haben die meisten Banken im Kiez ihre Filialen geschlossen. Der Automat sei im Umkreis eine der letzten Bargeld-Quellen.

Entsprechend scharf kritisierten Kunden in dem Bericht die Fehlplanung. "Hier gibt es zigtausend Rentner, die da nicht rankommen", sagt ein Passant in dem Beitrag. Eine Kundin beschreibt: "Wenn die Sonne scheint, kann man das Display gar nicht erkennen". Ein weiterer Kunde sagt: "Jeder sieht, was du eintippst."

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