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Glätte in Berlin: BSR warnt vor gefrierender Nässe

Dichter Nebel und Glätte beeinträchtigen am Mittwochvormittag den Verkehr in Berlin. In Rahnsdorf kam es zu einem schweren Unfall.

In Rahnsdorf kam es am Mittwochmorgen zu einem Glätte-Unfall

In Rahnsdorf kam es am Mittwochmorgen zu einem Glätte-Unfall

Foto: Morris Pudwell

Berlin. Dichter Nebel und gefrierende Nässe sorgen am Mittwochmorgen für Probleme im Berliner Berufsverkehr. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor Nebel mit Sichtweiten unter 150 Metern in Berlin und Brandenburg, die Berliner Stadtreinigung (BSR) meldet Glättegefahr durch gefrierende Nässe, insbesondere am östlichen Stadtrand.

Die BSR-Winterdienst streut nun auf wichtigen Fahrbahnen, auf Radstreifen und auf Fußgängerüberwegen. Die Verkehrsinformationszentrale (VIZ) warnt vor Glätte besonders auf Brücken. Zwei Buslinien der Berliner Verkehrsbetriebe (191 und 291) hätten ihren Betrieb am Morgen bereits eingestellt, nachdem ein Bus ins Rutschen kam sich festfuhr, so die BVG.

Zu einem ersten Glätteunfall kam es am frühen Mittwochmorgen in Rahnsdorf. Der Fahrer eines Vans verlor gegen 5.30 Uhr der auf der Schöneicher Landstraße die Kontrolle über seinen Van und krachte gegen einen Baum, hieß es vor Ort. Laut Zeugen war der Mann bei Eintreffen der Feuerwehr bewusstlos und soll etwa 30 Minuten vor Ort behandelt worden sein, bevor er mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht wurde.

Im Landkreis Märkisch-Oderland kam es zu mehreren glättebedingten Unfällen. Genaue Zahlen konnte die zuständige Polizeidirektion zunächst nicht nennen. Mehrere Menschen wurden leicht verletzt. „Meistens waren es glücklicherweise nur Sachschäden“, sagte eine Polizeisprecherin.

Die Temperaturen steigen heute auf Werte zwischen 5 und 9 Grad, im Tagesverlauf kann sich gebietsweise die Sonne durchsetzen.