Bahnunfall

ICE von Hamburg nach Berlin-Südkreuz kollidiert mit Hirsch

Ein ICE auf dem Weg nach Südkreuz kollidierte mit einem Hirsch. Die Strecke musste gesperrt werden, ist nun aber wieder frei.

ICE auf der Strecke

ICE auf der Strecke

Foto: Julian Stratenschulte / dpa

Berlin. Nach dem Zusammenstoß mit einem Hirsch ist ein ICE der Deutschen Bahn am Donnerstagabend vorübergehend auf der Strecke Hamburg - Berlin liegengeblieben. Die Strecke wurde in beide Richtungen gesperrt, die Züge wurden umgeleitet. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurde die Strecke gegen 20.20 Uhr wieder freigegeben, wie die Bundespolizei mitteilte.

Der Unfall hatte sich laut Bahn auf dem Abschnitt zwischen Hagenow-Land und Jasnitz in Mecklenburg-Vorpommern ereignet. An Bord des Zuges seien rund 320 Passagiere gewesen.

Der ICE habe nach einer Weile die Fahrt bis zum Bahnhof Ludwigslust fortsetzen können, wo er von der Bundespolizei näher untersucht wurde. Er war unterwegs von Hamburg-Altona nach Berlin-Südkreuz. Die erste Meldung zu dem Unfall kam um 18.19 Uhr. Die Passagiere sollten von Ludwigslust aus mit einem anderen ICE weiterfahren.