U-Bahn-Konzert

U2 in der U2: "War nicht schlecht gewesen"

Hartmut Wensch war als Security-Mitarbeiter vor Ort, als Bono und „The Edge“ ein Konzert in der U2 gaben.

Hartmut Wensch war bei der BVG-U2-Aktion als Securitymitarbeiter dabei

Hartmut Wensch war bei der BVG-U2-Aktion als Securitymitarbeiter dabei

Foto: Sergej Glanze / Glanze/Berliner Morgenpost

Seit 20 Jahren kümmert sich Hartmut Wensch (60) bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) um die Sicherheit. Beim Konzert der Rockstars von U2 am Mittwoch ging es darum, dass im U-Bahnhof Deutsche Oper niemand auf die Gleise fällt. Einen Mann wie Wensch bringt das nicht aus der Ruhe.

Herr Wensch, haben Sie sich für den Einsatz am Bahnhof Deutsche Oper freiwillig gemeldet?

Hartmut Wensch: Normalerweise bin ich im Büro tätig, aber bei Sonderveranstaltungen wie bei U2 bin ich auch draußen unterwegs. Vorher stimme ich die Einsatzplanung ab, koordiniere die Zahl der Einsatzkräfte und bin bei der Veranstaltung selbst dann auch mit dabei. Wir waren mit zwölf Mitarbeitern vor Ort, und das Management von U2 hatte noch eigenes Personal dabei, das sich nur um die Bandmitglieder gekümmert hat.

Und haben sich die Mitarbeiter um den Einsatz gerissen?

Wir haben uns an den Dienstplan gehalten. Die Leute, die Dienst hatten, habe ich vorher gefragt, ob sie auch etwas länger bleiben würden im Fall der Fälle. Alle waren einverstanden.

Gibt es andere Sicherheitsvorkehrungen, wenn es um Superstars wie die von U2 geht?

Die Maßnahmen waren die gleichen, die wir sonst auch immer treffen. Speziell war, dass wir nicht wussten, wie viele Leute kommen, wie weit sich das herumspricht.

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Wieviel haben die BVG-Fahrgäste von der Aktion mitbekommen?

Der Verkehr am Bahnhof Deutsche Oper wurde von uns geregelt, die Leute konnten den Zug und den Bahnsteig ganz normal verlassen und auch ganz normal einsteigen.

Mussten Sie aufpassen, dass die Fans den Bahnsteig nicht verstopfen?

Ich hatte schon andere Veranstaltungen, wo es mehr zu tun gab. Der Ablauf war ganz normal, aber so ein U2-Konzert ist natürlich etwas Besonderes. Die aussteigenden Fahrgäste konnten selbstverständlich an dem Konzert teilnehmen, die Band hat drei Lieder gespielt, das konnte sich jeder anhören. Klar ist jedes Event besonders, weil man nicht weiß, was passiert.

Sind Sie selber U2-Fan?

Klar, ich höre die Musik auch. War nicht schlecht gewesen.

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