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Fußball

Hofschneider freut sich auf Neuhaus: "Gewisser Charme"

Sein erstes Spiel als Cheftrainer muss André Hofschneider gegen seinen ehemaligen Chef Uwe Neuhaus bestreiten. Im Spiel gegen Dresden am Samstag braucht Aufstiegs-Aspirant Union unbedingt einen Sieg.

Der neue Trainer beim 1. FC Union Berlin André Hofschneider.

Foto: dpa

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Berlin. Das Zweitligaspiel des 1. FC Union am Samstag (1300) gegen Dynamo Dresden, bei dem der neue Cheftrainer André Hofschneider besonders im Blickpunkt steht, ist mit 22 012 Zuschauern ausverkauft. Das gaben die Berliner am Donnerstag bekannt, als Hofschneider ("Es gibt genug gute Argumente, Trainer beim 1. FC Union zu werden") seine erste Pressekonferenz abhielt.

Am vergangenen Sonntag sei der 47-Jährige von der Vereinsführung gefragt worden, ob er bereit wäre, als Trainer der Profis und Nachfolger von Jens Keller zur Verfügung zu stehen. "Gewisse Angebote sollte man nicht ablehnen. In dem Fall musste ich nicht so lange überlegen, was ich mache", sagte Hofschneider und verwies auf seine vielen Jahre als Spieler und Trainer im Verein.

Änderungen in großen Zügen will Hofschneider vorerst nicht vornehmen, weder in taktischer noch hierarchischer Hinsicht im Mannschaftsgefüge. "Ich wäre schlecht beraten, viele Dinge in so kurzer Vorbereitungszeit zu verändern. Die Mannschaft ist gewisse Dinge und Abläufe gewohnt", sagte der 47-Jährige.

Bis auf die Langzeitverletzten Fabian Schönheim, Michael Parensen und Kenny Prince Redondo stünden alle Akteure zur Verfügung. Auch Mittelfeldspieler Marcel Hartel konnte nach überstandenen Oberschenkelproblemen am Donnerstag wieder mittrainieren.

Die Partie gegen Dresden wird nicht nur wegen seiner Premiere als Chef-Coach besonders für ihn: Mit Dynamo-Coach Uwe Neuhaus arbeitete er als Assistent zwischen 2007 und 2014 bei Union zusammen. "Es gab tatsächlich von Uwe Neuhaus eine SMS am Montagabend. Wir haben auch telefoniert und geflachst", erklärte Hofschneider. "Dass das erste Spiel in dieser Konstellation verläuft, hat auch einen gewissen Charme für mich."

Um die Aufstiegschancen intakt zu halten, brauchen der Tabellen-Vierte Union nach zuletzt zwei Niederlagen und einem Unentschieden unbedingt einen Sieg.

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