Universitäten

Studierende kritisieren Personalpolitik an der HU

Jahrelang haben Studierende an der Humboldt-Universität (HU) auch im nicht-wissenschaftlichen Bereich gearbeitet. Das ist laut Berliner Hochschulgesetz verboten. Mithilfe der sogenannten "Erprobungsklausel" wolle die HU dies nun nachträglich legalisieren, kritisieren Studierendenvertreter. In einer Mitteilung erklärten sie am Montag, dass dadurch viele Verwaltungsstellen nur noch mit "abgabefreien 450-Euro-Verträgen" ausgestattet würden. Diese Praxis kenne man sonst eher aus Leiharbeitsunternehmen. Heute will der Akademische Senat der HU die nachträgliche Legalisierung beschließen.

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