Wasserschutzpolizei

Berliner Polizeiboote fallen 111 Tage pro Jahr aus

16 Boote unterhält die Berliner Wasserschutzpolizei. Doch 2016 waren sie im Schnitt fast ein Drittel des Jahres einsatzuntüchtig.

Ein Schiff der Wasserschutzpolizei fährt auf der Spree in Berlin

Ein Schiff der Wasserschutzpolizei fährt auf der Spree in Berlin

Foto: dpa

Berlin. Die Boote der Berliner Wasserschutzpolizei können regelmäßig fast ein Drittel des Jahres wegen Reparaturen oder Wartungsarbeiten nicht auf Gewässern unterwegs sein.

Im vergangenen Jahr seien die 16 Polizeiboote jeweils im Durchschnitt an 111 Tagen ausgefallen, antwortete die Senatsinnenverwaltung auf eine Anfrage des SPD-Abgeordneten Tom Schreiber. Repariert werden die Boote in der zentralen Werkstatt der Polizei in Spandau. Gewartet werden sie auch in den beiden anderen Niederlassungen der Wasserschutzpolizei.

Die Bootsflotte der Polizei wird in den kommenden Jahren nach und nach modernisiert. Das entsprechende Konzept aus dem Jahr 2015 "beinhaltet notwendige Umbau- und Instandsetzungsmaßnahmen in den nächsten fünf Jahren mit geschätzten Kosten in Höhe von 1,25 Millionen Euro sowie zwölf Bootsneubauten bis zum Jahr 2027 mit Kosten von rund 14 Millionen Euro", hieß es.

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