Kriminalität

43-Jähriger in Britz ermordet: Tatverdächtiger gefasst

Der 19-Jährige war mit Haftbefehl gesucht worden. Es soll sich um ein Verbrechen im Milieu arabischer Großfamilien handeln.

Berlin. Knapp fünf Monate nach dem Mord an einem 43-Jährigen in Berlin-Britz hat die Polizei einen Tatverdächtigen gefasst. Der 19-Jährige war mit Haftbefehl gesucht worden, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag mitteilten.

Der Verdächtige wurde laut Mitteilung bereits am Freitagabend in Kreuzberg festgenommen. Er sei in einem Auto unterwegs gewesen, als ihn Zielfahnder und Beamte eines Mobilen Einsatzkommandos festnahmen.

Laut Polizei hatten im Stadtteil Britz maskierte Männer vor einem Mehrfamilienhaus an der Straße Neumarkplan den 43-Jährigen angegriffen. Sie schlugen und traten so heftig auf ihn ein, dass der Mann kurz darauf trotz Wiederbelebungsversuchen noch am Tatort starb. Laut Polizei benutzten die Täter ein Schlagwerkzeug, bevor sie flohen. Die Staatsanwaltschaft geht von Mittätern aus. Wie weit die Ermittlungen gegen sie sind, blieb zunächst unklar.

Nach damaligen Informationen mehrerer Zeitungen soll es sich um ein Verbrechen im Milieu krimineller arabischer Großfamilien handeln. Nach den Berichten hielt sich der Mann regelmäßig in der Wohnung in Britz auf, weil dort seine Kinder lebten.

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