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Brandenburgs Oberbürgermeisterin Tiemann legt Amt nieder

Die Bürgermeisterin von Brandenburg/Havel, Dietlind Tiemann (CDU).

Die Bürgermeisterin von Brandenburg/Havel, Dietlind Tiemann (CDU).

Foto: dpa

Brandenburg/Havel.  Brandenburgs Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann (CDU) hat am Donnerstag für ihren Wechsel in den Bundestag ihr Amt in der Stadt niedergelegt. Tiemann stand seit 2003 an der Spitze der Havelstadt. In dieser Zeit habe sich die Arbeitslosenquote halbiert, die Innenstadt sei wiederbelebt worden und mit der Bundesgartenschau habe die Domstadt überregional ihr Image verbessert, erklärte Tiemann an ihrem letzten Arbeitstag als Stadtoberhaupt.

"Die stolze und Kreisfreie Stadt Brandenburg an der Havel hatte mit Dietlind Tiemann in all den Jahren eine engagierte, starke und bürgernahe Oberbürgermeisterin und eine entschiedene Verfechterin kommunaler Interessen", sagte CDU-Landeschef Ingo Senftleben. Tiemann werde das Land Brandenburg nun mit klarer Stimme im Bundestag vertreten. Bei der Bundestagswahl am 24. September hatte Tiemann ein Direktmandat errungen. Zunächst übt kommissarisch der Bürgermeister und Kämmerer Steffen Scheller (CDU) das Amt aus, im Frühjahr soll neu gewählt werden.

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