Sicherheit in Berlin

Start der mobilen Polizei-Überwachungskameras verzögert sich

Eigentlich sollten die mobilen Video-Anhänger der Polizei längst in Betrieb sein. Doch der Starttermin ist immer noch unklar.

Das mobile Videoüberwachungssystem

Das mobile Videoüberwachungssystem

Foto: DAVIDS/Boillot / DAVIDS

Der Einsatz der mobilen Videokameras der Berliner Polizei verzögert sich. „Ein konkreter Termin für den Echtbetrieb der Video-Anhänger kann derzeit noch nicht benannt werden“, teilte die Behörde auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.

Vor rund drei Wochen hatte Innensenator Andreas Geisel (SPD) bei einer Vorführung der neuen Kamerawagen an der Wahrschauer Brücke vor dem RAW-Gelände den Start „in den nächsten Tagen“ angekündigt. „Die Inbetriebnahme hat sich als aufwendiger herausgestellt als erwartet“, hieß es am Mittwoch. Wann die Wagen an den Start gehen, werde die Polizei berichten.

Streit zwischen Datenschützern und Politikern

Seit Langem streiten sich Berlins Politiker und Datenschützer über den Einsatz von Überwachungskameras an öffentlichen Straßen und Plätzen. Die zwei mobilen Überwachungswagen sollen zunächst in einer dreimonatigen Testphase „anlassbezogen“ an fünf sogenannten kriminalitätsbelasteten Orten in der Hauptstadt eingesetzt werden. Zu den Orten zählen der Alexanderplatz, das Kottbusser Tor, der Hermannplatz, der Leopoldplatz und die Warschauer Brücke. Anschließend wolle man sich erneut beraten, ob mehr Geräte angeschafft werden.

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