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Brandenburg warnt vor Schäden nach Unwetter

Umgekippter Baum auf einer Straße in Kleinmachnow.

Umgekippter Baum auf einer Straße in Kleinmachnow.

Foto: dpa

Potsdam. Nach dem schweren Unwetter warnt Brandenburg vor weiteren Schäden. Äste von Bäumen könnten herabstürzen, sagte Infrastrukturministerin Kathrin Schneider (SPD) am Freitag. Autofahrer müssten mit Gefahren rechnen: an vielen Stellen auf Autobahnen seien Wildzäune umgestürzt. Rehe und anderes Wild könnten damit ungehindert über die Fahrbahnen wechseln.

Landesweit seien Straßenwärter dabei, Warnschilder aufzustellen und Zäune wieder aufzurichten. Angesichts der erheblichen Schäden an vielen Bäumen entlang der Straßen sollen die Aufräumarbeiten mehrere Tage dauern. Mit Straßensperrungen aus Verkehrssicherheitsgründen sei auch am Wochenende zu rechnen.

Im Einsatz- und Lagezentrum Lagezentrum der Brandenburger Polizei gingen am Donnerstag zwischen 14.00 Uhr und 20.00 Uhr 4500 Notrufe ein. Bis zu 60 Anrufer versuchten in Spitzenzeiten den Notruf gleichzeitig zu erreichen. Sonst werden durchschnittlich 1000 Notrufe innerhalb von 24 Stunden registriert. Die Polizei rückte zu 750 witterungsbedingten Einsätzen aus. Vier Menschen in der Mark starben bei dem starken Unwetter mit teils orkanartigen Böen.

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