Bericht

Straftaten am Alexanderplatz haben sich nahezu verdoppelt

In den vergangenen zehn Jahren ist die Zahl der Delikte am Alexanderplatz und am Kottbusser Tor massiv gestiegen.


Ein Polizeieinsatz am Alexanderplatz (Archivbild)

Ein Polizeieinsatz am Alexanderplatz (Archivbild)

Foto: Stephanie Pilick / dpa

Am Alexanderplatz und am Kottbusser Tor hat sich die Zahl der Straftaten in den vergangenen zehn Jahren nahezu verdoppelt.

Das geht aus Datenmaterial der Polizei über die zehn besonders kriminalitätsbelasteten Orte Berlins hervor, das dem RBB vorliegt. An den Zahlen zeige sich, dass es deutlich mehr Gewalttaten gibt. So genannte Rohheitsdelikte seien an den kriminalitätsbelasteten Orten insgesamt um rund ein Drittel gestiegen, heißt es.

Allerdings zeigten sich lokal große Unterschiede. Während die Gewalt am Kottbusser Tor in Kreuzberg stetig ansteige, seien Rohheitsdelikte am Neuköllner Hermannplatz sogar insgesamt rückläufig.

Insgesamt zeigten die Daten für die Kriminalitätsschwerpunkte eine leicht rückläufige Tendenz - allerdings auf durchgängig hohem Niveau. Ausgenommen davon seien die besonders kriminalitätsbelasteten Orte Kleiner Tiergarten und Rigaer Straße. Hier sei die Zahl der Straftaten auch im letzten Jahr gestiegen.

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