Berlin

Berlin plant 36 Schwerpunktschulen

Eltern mit Kindern mit Behinderungen sollen zwischen Regelschule oder Sonderschule wählen können

Da baulich und personell nicht an allen Schulen die optimale Förderung von behinderten Kindern gewährleistet werden kann, setzt Berlin auf sogenannte Schwerpunktschulen mit besonderen Ausstattungen. Insgesamt sind 36 Schwerpunktschulen geplant, sechs wurden im vergangenen Schuljahr etabliert und fünf weitere sollen in diesem Schuljahr hinzukommen. Diese gibt es bereits:

Grundschule am Barbarossaplatz (Schwerpunkt geistige Entwicklung und körperliche und motorische Entwicklung)

Grundschule am Rüdesheimer Platz (Schwerpunkt geistige Entwicklung, körperlich und motorische Entwicklung)

Paul-und-Charlotte-Kniese-Schu­le (Gemeinschaftsschule mit den Förderschwerpunkten körperlich und motorische Entwicklung sowie Sehen)

Charlotte-Salomon-Grundschule (Förderschwerpunkte geistige Entwicklung, körperlich und motorische Entwicklung, Hören und Kommunikation)

Schule am Königstor (Förderschwerpunkte geistige Entwicklung und Autismus)

Schule am Grüngürtel (Förderschwerpunkte geistige Entwicklung und körperlich und motorische Entwicklung).
Diese starten in diesem Schuljahr:

Heinrich-Zille-Grundschule (Schwerpunkt geistige Entwicklung)

Paul-Moor-Schule (Schwerpunkt geistige Entwicklung)

Temple-Grandin-Schule (Förderschwerpunkt Autismus)

Paul-Löbe-Schule (Schwerpunkt Autismus)

Heide-Schule (Schwerpunkt Hören und Kommunikation).


Daneben gibt es auch weiter Förderzentren. An diesen Schulen werden nur Kinder und Jugendliche mit dem jeweiligen Schwerpunkt unterrichtet. Die Schüler mit Behinderung bleiben unter sich. Der Unterricht findet in kleinen Klassen mit sechs bis dreizehn Schülern statt. Die Förderzentren sind nicht nur personell, sondern auch räumlich und technisch speziell auf die Schüler mit den jeweiligen Behinderungen ausgerichtet.

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