Am Montag tauchte ein Foto von dem Journalisten Hüls, der AfD-Vorsitzenden von Storch und dem Rapper auf. Hüls fühlt sich “benutzt“.

Nach der Veröffentlichung eines Fotos von sich, dem Rapper Bushido und der Berliner AfD-Vorsitzenden Beatrix von Storch rudert Niko Hüls zurück. Der Chefredakteur des Hip-Hop-Magazins „Backspin“ distanzierte sich am späten Montagabend von der AfD.

„Das Foto, das nun umkommentiert von Frau von Storch gepostet wurde, war ein Fehler über den ich mich selber sehr ärgere“, schrieb Hüls in einem Beitrag auf Facebook. Er bezichtigt die Berliner Politikerin, sowohl ihn, als auch Bushido zu benutzen, „um aus dem Kontext herausgerissen Aufmerksamkeit zu bescheren.“

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Am Montag twitterte Beatrix von Storch das Bild mit dem Kommentar: "Das war doch mal interessant. Mit Bushido über Islam, sein Verhältnis zu 'schwul' als Schimpfwort und noch mehr gesprochen." Bushido, der sich in der Vergangenheit mehrfach dazu bekannte, die AfD zu wählen, postete das Bild auf seiner Instagram-Seite mit dem Zusatz: "Habe heute mal bei der AfD nachgefragt, ob wir deutsch genug sind. Das Ergebnis kommt demnächst." Die Kritik in den sozialen Netzwerken ließ nicht lange auf sich warten.

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Unter dem Titel „Straßenwahl“ bringt Niko Hüls zusammen mit der Video-Plattform „Hyperbole“ Journalisten und Politiker zu einem Gespräch zusammen. Zuvor standen der Grüne Bundestags-Fraktionschef Anton Hofreiter und der Rapper Massiv gemeinsam vor der Kamera.

Hüls verteidigte das Format. „Da stand ein sehr reflektierter, kritischer Bushido einer AfD-Politikerin gegenüber und nutze jede Gelegenheit, ihr Kontra zu geben.“ Auf eine Morgenpost-Anfrage hat Beatrix von Storch bislang nicht reagiert, sagte aber der Nachrichtenagentur dpa: „Die Debatte war kontrovers, verlief aber ernsthaft und sachlich.“

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