Verkehr

ADAC fordert mehr Einsatz für "grüne Welle"

Die Bevorzugung von Radfahrern und Fußgängern an vielen Kreuzungen in Berlin würde zu Verkehrsproblemen führen, meint der Automobilclub.

Ein Radfahrer am Moritzplatz

Ein Radfahrer am Moritzplatz

Foto: Britta Pedersen / dpa

Berlin. Die "Grüne Welle" im Berliner Straßenverkehr ist nach ADAC-Beobachtungen ins Stocken geraten. Schlecht abgestimmte Ampelschaltungen und die Bevorzugung von Radfahrern und Fußgängern an vielen Kreuzungen würden zu Verkehrsproblemen führen, sagte der ADAC-Verkehrsleiter für Berlin-Brandenburg, Jörg Becker, am Donnerstag in der RBB-Abendschau.

"Die Senatsverwaltung muss mehr für den Straßenverkehr tun. Eine Lösung wäre das Aufstellen von Richtgeschwindigkeits-Anzeigen, um einen durchgehenden Verkehrsfluss zu ermöglichen", erklärte Becker am Freitagmorgen gegenüber der dpa. Je nach Verkehrslage könnten so Autofahrer über die beste Geschwindigkeit für das Erreichen einer "Grünen Welle" informiert werden. Entsprechende Anlagen an der Heerstraße in Staaken würden sehr gut funktionieren.

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