Stellungnahme

Das sagt Air Berlin zur Insolvenz

Die Fluggesellschaft hat am Dienstagnachmittag eine Erklärung zu dem Insolvenzantrag veröffentlicht. Das Dokument im Wortlaut.

Foto: Fabrizio Bensch / REUTERS

Die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft hat am Dienstag einen Insolvenzantrag gestellt. Ihr Großaktionär und Geldgeber Etihad Airways hat die Finanzspritzen für das marode Unternehmen eingestellt. Air Berlin hat am Dienstagnachmittag eine Stellungnahme veröffentlicht.

Die Erklärung im Wortlaut:

"airberlin hat heute beim Amtsgericht Berlin-Charlottenburg einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt, um die bereits eingeleitete Restrukturierung fortzuführen. Die Bundesregierung, die Lufthansa und weitere Partner unterstützen die airberlin bei ihren Restrukturierungsbemühungen. Die Bundesregierung unterstützt airberlin mit einem Brückenkredit, um den Flugbetrieb auch langfristig aufrecht zu erhalten. Das bedeutet:

• Alle Flüge der airberlin und NIKI finden weiterhin statt

• Die Flugpläne bleiben gültig

• Gebuchte Tickets behalten ihre Gültigkeit

• Alle Flüge sind weiterhin buchbar

Die Verhandlungen mit Lufthansa und weiteren Partnern zum Erwerb von Betriebsteilen der airberlin sind weit fortgeschritten und verlaufen erfolgsversprechend. Diese Verhandlungen können zeitnah finalisiert werden."

Thomas Winkelmann, CEO der Fluglinie, ergänzte: „Wir arbeiten unermüdlich daran, in dieser Situation das Beste für das Unternehmen, für unsere Kunden und unsere Mitarbeiter zu erreichen.“

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