Ermittlungen

Explosion in Dresden: Ermittler prüfen Spur nach Berlin

Am Dienstag detonierte ein Sprengsatz in Dresden. Laut einem Bericht könnten Berliner Autonome dahinterstecken.

Die Rigaer Straße in Friedrichshain

Die Rigaer Straße in Friedrichshain

Foto: David Heerde

Nach einer Explosion in Dresden prüfen die Sicherheitsbehörden, ob es einen Zusammenhang mit der autonomen Szene in Berlin gibt. Das berichtet der "Spiegel".

In einem leerstehenden Haus in Dresden war am Dienstag ein Sprengsatz detoniert. Durch die Wucht der Explosion stürzten mehrere Wände ein, parkende Autos wurden beschädigt.

Wie der "Spiegel" berichtet, ist die Berliner CG-Gruppe Eigentümer der Immobilie. Das Immobilienunternehmen war in der Vergangenheit immer wieder Ziel von Anschlägen. An der Rigaer Straße in Friedrichshain bereitet die CG-Gruppe derzeit den Bau eines Komplexes mit 100 Mietwohnungen vor. Vielen Linken ist das Bauprojekt ein Dorn im Auge.

In dem Bericht heißt es weiter, die Detonation in Dresden sei offenbar per Funk ausgelöst worden. Die Sprengkraft sei laut Ermittlern vergleichsweise heftig gewesen. Nun ermittelt eine Spezialeinheit der Polizei zur Aufklärung extremistisch orientierter Straftaten.

Neben der Spur nach Berlin gehen die Ermittler auch der These nach, dass womöglich eine bisher unbekannte Gruppe in dem Haus einen Sprengversuch unternommen hat.

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