Verkauf

Springer verkauft zwei Verlagsgebäude für 755 Millionen Euro

Das Medienhaus verkauft seinen Berliner Neubau und die Axel-Springer-Passage. Es will ins digitale Geschäft investieren.

Blick auf die Baustelle des Axel-Springer-Neubaus in Berlin

Blick auf die Baustelle des Axel-Springer-Neubaus in Berlin

Foto: Monika Skolimowska / picture alliance / Monika Skolim

Der Medienkonzern Axel Springer verkauft seinen Berliner Neubau und die nahegelegene Axel-Springer-Passage für insgesamt 755 Millionen Euro. Käufer des Neubaus mit 13 Stockwerken, der Ende 2019 fertig werden soll, sei der Norwegische Staatsfonds Norges Bank Real Estate Management, teilte der MDax-Konzern am Montag mit. Die vor 13 Jahren eröffnete Axel-Springer-Passage geht an einen Fonds der Finanzinvestoren Blackstone und Quincap Investment Partners.

Den Neubau am ehemaligen Berliner Mauerstreifen mit 52 200 Quadratmetern Gesamtmietfläche, entworfen vom niederländischen Star-Architekten Rem Koolhaas, will Axel Springer langfristig zurückmieten. In der Axel-Springer-Passage, die mit 52 700 Quadratmetern ähnlich groß ist, will das Unternehmen den wesentlichen Teil der Fläche bis Ende 2020 nutzen.

Mit dem Verkauf verschaffe sich Axel Springer zusätzliches Geld für Investitionen in das digitale Geschäft, erklärte Finanzvorstand Julian Deutz. Der Verkaufspreis liege deutlich über den ursprünglichen Erwartungen.

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