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U-Bahn könnte bis nach Schönefeld verlängert werden

Berlin prüft eine Verlängerung der U7 von Neukölln zum Flughafen Schönefeld. Von dort wäre ein Pendelangebot zum BER möglich.

Ein U-Bahnhof in Berlin (Symboldbild)

Ein U-Bahnhof in Berlin (Symboldbild)

Foto: synchropics / CHROMORANGE / picture alliance

Berlin (dpa/bb) - Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) hat Überlegungen für einen Weiterbau der U-Bahn-Linie 7 von Neukölln zum Flughafen Schönefeld bestätigt. „Die Verkehrssenatorin wird in den nächsten Wochen dazu eine Vorlage machen, ob man die bisherige Linie zumindest bis zur Stadtgrenze oder zum S-Bahnhof Schönefeld verlängern kann“, sagte Müller am Dienstag. Von dort könne es dann ein Pendelangebot zum neuen Hauptstadtflughafen geben.

Das neue Terminal liegt drei Kilometer Luftlinie vom S-Bahnhof Schönefeld entfernt. Dort gibt es aber keine Vorkehrungen für einen möglichen U-Bahn-Tunnel; der BER wird durch die S-Bahn sowie Fern- und Regionalzüge angebunden. Das alte Schönefelder Terminal soll nur noch wenige Jahre genutzt werden.

Der Senatsvorstoß zur U7 steht im Zusammenhang mit dem Volksentscheid für eine Offenhaltung des Flughafens Tegel, den der Senat schließen will. Möglicherweise bekomme die Politik bei der Abstimmung am 24. September einen Auftrag, sagte Müller mit Blick auf eine mögliche Mehrheit für den Weiterbetrieb Tegels.

Viele hätten das Gefühl, dass der Flughafen nahe der Innenstadt schnell und einfach zu erreichen sei, erklärte Müller. Der Senat wolle deutlich machen, „dass wir natürlich sehr sensibel wahrnehmen, was die Leute an Tegel schätzen und diese Themen auch mitnehmen in die Umsetzung Schönefeld“.