Berlin

Der Schatz unter dem Pflaster

Tief hinab ging es am Freitag für Katherina Reiche (2.v.r), Hauptgeschäftsführerin des Verbandes kommunaler Unternehmen, und Jörg Simon (r.), Chef der Berliner Wasserbetriebe. Ihr Ziel war der 1876 gemauerte Kreuzbergtunnel, durch den zwei alte Leitungen (verlegt 1929 und 1934) führen, mit denen umliegende Wohngebiete mit Trinkwasser versorgt werden. Sie sind Teil eines 19.000 Kilometer langen Wasser- und Abwassernetzes im Berliner Untergrund. Für Simon „ein Schatz unter dem Pflaster“, der gepflegt werden muss. 150 Millionen Euro geben die Wasserbetriebe pro Jahr aus, damit das Netz leistungsfähig bleibt.