Islamismus

Terrorverdächtiger hat es auf russische Botschaft abgesehen

Alexander Dinger
Polizeieinsatz vor dem Flüchtlingsheim in Borsdorf

Polizeieinsatz vor dem Flüchtlingsheim in Borsdorf

Foto: dpa/Frank Schmidt

Der 24-jährige Marokkaner, der in einem Flüchtlingsheim bei Leipzig festgenommen wurde, wollte wohl einen Anschlag in Berlin verüben.

Der bei einem Anti-Terror-Einsatz in einer Flüchtlingsunterkunft bei Leipzig gestellte Mann soll einen Anschlag auf die russische Botschaft in Berlin geplant haben. Das bestätigte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Dresden, Steve Schulze-Reinhold, der Berliner Morgenpost. Weitere Angaben machte die Staatsanwaltschaft unter Verweis auf das laufende Verfahren nicht. Bislang handle es sich bei dem Vorwurf um einen Verdacht, so Schulze-Reinhold weiter. Der 24-Jährige befindet sich seit Samstag im Polizeigewahrsam. Haftbefehl sei bislang nicht erlassen worden.

Gegen den Marokkaner wird wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat ermittelt. Dem 24-Jährigen wird zudem zur Last gelegt, für eine Bombendrohung gegen eine Berufsschule in Borsdorf bei Leipzig verantwortlich zu sein. Das Schulzentrum war Anfang Februar geräumt worden. Sprengstoff wurde damals nicht gefunden. Die Flüchtlingsunterkunft befindet sich auch in Borsdorf. (mit dpa)

Mehr zum Thema:

Verdächtiger soll Anschlag geplant haben

Flüchtling soll Terror-Anschlag in Berlin geplant haben