Extrem hohe Auslastunng

Touristen-Boom: Fast 40 neue Hotels in Berlin geplant

Mehr Hotelbetten für Berlin: Allein die Kette Motel One eröffnet am Alexanderplatz und in der City West neue Häuser. Preise steigen.

Schlummern über den Dächern der City West: Das Motel One im „Upper West“ ist ab 13. April buchbar

Schlummern über den Dächern der City West: Das Motel One im „Upper West“ ist ab 13. April buchbar

Foto: joerg Krauthoefer

In Berlin entstehen einige Tausend neue Hotelbetten. Es sind 39 Neu-, Um- und Ausbau-Projekte für die nächsten drei Jahre geplant, wie aus dem Branchenbericht „Hotelmarkt Deutschland“ hervorgeht, der am Mittwoch in der Bundeshauptstadt vorgestellt wurde. Die beiden größten neuen Häuser dieses Jahres eröffnet die Kette Motel One mit 582 Zimmern im neuen Hochhaus Upper West in Charlottenburg und mit 708 Zimmern am Alexanderplatz.

500 Zimmer bringt im nächsten Jahr das Toyoko Inn, ebenfalls am Alexanderplatz. 2020 soll die Erweiterung des Estrel in Neukölln mit gut 800 Zimmern fertig sein.

„Wir haben in Berlin eine extrem hohe Auslastung“, sagte Otto Lindner, Vorsitzender des Hotelverbands Deutschland. Die Zahl der Hotels sei gerechtfertigt. Mit 77,1 Prozent waren die Zimmer im vergangenen Jahr 0,8 Prozentpunkte besser ausgelastet als im Vorjahr. Der bundesweit Durchschnitt lag bei 71 Prozent.

Die gute Buchungslage zeigt sich auch in den Preisen: Die Berliner Hoteliers verlangten für eines ihrer knapp 60 000 Zimmer im Schnitt 90 Euro pro Nacht ohne Frühstück und Mehrwertsteuer. Das waren 2,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Hier liegt die Hauptstadt aber noch unter dem bundesweiten Durchschnitt von 93 Euro.

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