Sicherheit

Polizei prüft Bezug des London-Attentäters nach Berlin

Nach dem Anschlag auf das Londoner Regierungsviertel sind die Berliner Behörden besonders wachsam.

Die Sicherheitsvorkehrungen nach dem Breitscheidplatz-Anschlag bleiben bestehen

Die Sicherheitsvorkehrungen nach dem Breitscheidplatz-Anschlag bleiben bestehen

Foto: Britta Pedersen / dpa

Die Berliner Polizeibehörden geben sich nach dem Londoner Anschlag als überaus wachsam. „Wir stehen im ständigen Kontakt mit dem Bundeskriminalamt, um laufend auf neueste Erkenntnisse reagieren zu können", sagte Polizeisprecher Winfrid Wenzel am Donnerstag der Berliner Morgenpost.

So würden nach den Razzien in Großbritannien und den dort erfolgten Festnahmen mögliche Bezüge der Verdächtigen nach Deutschland und auch Berlin genauestens untersucht. Bislang gibt es allerdings keine entsprechenden Erkenntnisse. Die seit dem Terroranschlag am 19. Dezember des Vorjahres vom Breitscheidplatz erhöhten Sicherheitsmaßnahmen gelten unvermindert. So werde bei anstehenden Veranstaltungen ständig geprüft, ob die Areale zusätzlich mit Pollern geschützt werden können.

Die erhöhte Präsenz schwer bewaffneter Einsatzkräfte mit Maschinenpistolen an Bahnhöfen und Flughäfen gehöre ebenso dazu, wie auch der ständige Austausch mit dem Gemeinsamen Terror-Abwehr-Zentrum (GTAZ) und deren Sicherheitsbehörden, etwa dem Verfassungsschutz, betonte der Sprecher. Weitere Angaben, etwa über zusätzliche Schutzmaßnahmen der britischen Botschaft am Pariser Platz/Wilhelmstraße, wurden am Donnerstag nicht bekannt gegeben.

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