Berlin

Bima verkauft erneut an den Meistbietenden

Die Liegenschaftspolitik der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) sorgt erneut für Unmut in der Hauptstadt. Denn der Verkauf eines 2073 Quadratmeter großen Grundstücks an der Ecke Scottweg 40 und Schirwindter Allee in Charlottenburg soll erneut zum Höchstgebot erfolgen. Auf dem Grundstück befindet sich derzeit ein Garagenhof. In den einschlägigen Immobilienportalen nennt die Bima als Kaufpreis zwar 720.000 Euro, bittet aber um die Abgabe von Angeboten. Nach Angaben der Bima bietet das Grundstück aufgrund seiner attraktiven Wohnlage beste Voraussetzungen für eine Wohnbebauung. „Das Grundstück darf nicht an den meistbietenden Privatinvestor verkauft werden“, fordert Lisa Paus, Berliner Bundestagsabgeordnete der Grünen. Die Bima solle das Grundstück zum Zwecke des sozialen Wohnungsbaus verbilligt an das Land Berlin abgeben, so Paus weiter. Seit November 2015 habe die Bima die Möglichkeit, entbehrliche Grundstücke für Zwecke des sozialen Wohnungsbaus verbilligt abzugeben.

( ij )