Film

"Una Mujer Fantástica" gewinnt Teddy-Filmpreis

Schauspielerin Daniela Vega freut sich über die Auszeichnung.

Schauspielerin Daniela Vega freut sich über die Auszeichnung.

Foto: dpa

Berlin. Der Berlinale-Wettbewerbsfilm "Una Mujer Fantástica" hat den 31. Teddy-Preis als bester Spielfilm gewonnen. Der Preis würdigt Werke aus dem gesamten Programm des Berliner Festivals, die sich auf besondere Weise mit schwulen oder lesbischen Themen beschäftigen. Die Jury lobte den Gewinner zur Verleihung am Freitagabend als einen handwerklich perfekten Film "mit einem großartigen filmischen Ansatz, der eine intime, aber wenig beachtete Geschichte erzählt".

Der chilenische Regisseur Sebastián Lelio erzählt darin die Geschichte einer Transgender-Frau (Daniela Vega), die nach dem Tod ihres Lebenspartners von der Familie des Verstorbenen ausgegrenzt wird.

Gäste der Teddy-Gala im Haus der Berliner Festspiele waren unter anderem Grand-Prix-Siegerin Conchita Wurst und Schauspieler Udo Kier, der den Hauptpreisträger bekannt gab. Auch Politikerinnen wie Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) oder Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth (Grüne) waren gekommen.

Ausgezeichnet wurde auch Filmemacherin Monika Treut, sie wurde für ihr Lebenswerk geehrt. Beste Dokumentation wurde "Ri Chang Dui Hua" ("Small Talk") aus Taiwan. Den Preis für den besten Kurzfilm gab es für die schwedisch-norwegische Produktion "Min Homosyster" ("Meine Homoschwester").

Zur Startseite
© Berliner Morgenpost 2017 – Alle Rechte vorbehalten.
Bleiben Sie informiert:
Die Berliner Morgenpost in sozialen Netzwerken.
Folgen Sie uns auf Twitter