Berlin

Strandbad Tegel: Aufsichtsrat soll darüber entscheiden

Die Zukunft des Strandbads Tegel ist strittig. Staatssekretär Christian Gaebler habe im Sportausschuss gesagt, dass es aktuell kein Geld für die nötigen Erneuerungen und es im Bäderbereich vorrangige Projekte gebe. Wie berichtet, hatte das Bad wegen poröser Abwasserleitungen 2016 nur mit einer Ausnahmegenehmigung öffnen dürfen. Sie war letztmalig erteilt worden. „Mit dieser Haltung verabschiedet sich die Koalition vom Konsens früherer Regierungen, in Berlin keine Bäder zu schließen“, kritisierte der CDU-Abgeordnete Tim-Christopher Zeelen. Reinickendorf erwarte, dass die Berliner Bäder-Betriebe (BBB) ihrer Aufgabe nachkommen und investieren, auch wenn der Staatssekretär angekündigt habe, dass es keine politische Mehrheit für das Strandbad gebe. Der Sanierungsbedarf beträgt rund 1,7 Millionen Euro. BBB-Chef Andreas Scholz-Fleischmann sagte, dass sich der neue Aufsichtsrat damit beschäftigen werde: „Es gibt drei Optionen, verkaufen, verpachten oder selbst betreiben.“