Gewerkschaft

Wachschützer-Streik droht: Massive Auswirkungen befürchtet

Ver.di fordert für die Beschäftigten Mindestlohn von elf Euro. Ein Streik könnte auch Flüchtlingsunterkünfte betreffen.

Wachschützer

Wachschützer

Foto: Rainer Jensen / dpa

Im Tarifkonflikt für die Wach- und Sicherheitsbranche in Berlin und Brandenburg droht die Gewerkschaft Ver.di mit Warnstreiks. Noch im Januar könne es massive Auswirkungen auf Veranstaltungen, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen geben, wenn Zugangskontrollen entfallen, teilte Verdi am Mittwoch mit. Auch Flüchtlingsunterkünfte könnten betroffen sein. An diesem Donnerstag werde die Tarifkommission über das weitere Vorgehen entscheiden.

Ver.di fordert für die rund 20.000 Beschäftigten in der Region einen Stundenlohn von mindestens 11 Euro, bislang gebe es in der untersten Lohngruppe 9 Euro. Die Verhandlungen mit dem Bundesverband der Sicherheitswirtschaft sind unterbrochen. Sie werden regional geführt. In mehreren Bundesländern haben beide Seiten schon Abschlüsse vereinbart.

Zur Startseite
© Berliner Morgenpost 2017 – Alle Rechte vorbehalten.