Berlin

Glätte-Gefahr - Orthopäden raten zum Pinguin-Gang

In Berlin kann es stellenweise glatt werden. Ärzte empfehlen den Pinguin-Gang, um Stürze zu vermeiden.

Ein Piguin in der Antarktis

Ein Piguin in der Antarktis

Foto: dpa Picture-Alliance / Erik Joosten / picture alliance / natureinstock

In Berlin und dem restlichen Deutschland kann es glatt werden. Es drohen Blitzeis und überfrierende Nässe. Und dann besteht besonders auf den Bürgersteigen eine erhöhte Sturzgefahr.

Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) rät deshalb Fußgängern bei Glatteis zum sogenannten Pinguin-Gang. Dabei schiebt man sich äußerst langsam und mit kleinen Schritten über den Boden.

"Der Pinguin macht es vor", schreibt die DGOU in einer Mitteilung. "Beim Pinguin-Gang wird der Körperschwerpunkt über dem vorderen, also dem auftretenden Bein ausgerichtet – der Fuß setzt jeweils mit ganzer Sohle auf und zeigt leicht nach außen. Das belastete Bein steht damit im rechten Winkel zum Boden. Die leicht nach vorn geneigte Körperhaltung sorgt so für mehr Stabilität. Damit sinkt die Gefahr, auf spiegelglattem Untergrund das Gleichgewicht zu verlieren und zu stürzen."

„Der Pinguin-Gang ist eine einfache Methode, um sicher auf überfrorenem Boden zu gehen und einen Sturz zu vermeiden“, sagt DGOU-Generalsekretär Professor Reinhard Hoffmann.

Allerdings: Manchmal sind auch Pinguine mit den Wetterverhältnissen überfordert:

Und ab und zu machen einem die eigenen Artgenossen einen Strich durch die Rechnung: