Berlin-Kreuzberg

Obdachlosen angezündet - Tatverdächtige weiter in U-Haft

Bild aus einer Überwachungskamera: Die Tatverdächtigen in einer U-Bahn

Bild aus einer Überwachungskamera: Die Tatverdächtigen in einer U-Bahn

Die Ermittlungen gegen die Verdächtigen, die einen Obdachlosen verbrennen wollten, gehen voran. Ihnen wird versuchter Mord vorgeworfen.

Nach dem Angriff auf einen schlafenden Obdachlosen in Berlin kommen die Ermittlungen gegen die sieben Verdächtigen in U-Haft laut Staatsanwaltschaft zügig voran. Wie Sprecher Martin Steltner am Montag sagte, seien die Aufnahmen von Überwachungskameras bedeutsam für die Ermittlungen. Den jungen Männern zwischen 15 und 21 Jahren wird gemeinschaftlicher versuchter Mord vorgeworfen. Sie sollen versucht haben, den Obdachlosen anzuzünden.

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Laut Staatsanwaltschaft kamen die Männer als Flüchtlinge nach Deutschland, sechs aus Syrien und einer aus Libyen. Die meisten von ihnen seien minderjährig und allein eingereist, hieß es. Laut den Ermittlungen waren sie in verschiedenen Berliner Flüchtlingsunterkünften untergebracht. Als Hauptverdächtiger gilt ein 21 Jahre alter Syrer.

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Die Tatverdächtigen sollen in der Nacht zum ersten Weihnachtsfeiertag die Kleidung des Mannes, der nach Angaben von Ermittlern aus Polen stammt, in Brand gesteckt haben. Nur durch das beherzte Eingreifen von Passanten, die sofort die Flammen löschten, wurde der 37-Jährige nicht verletzt.

( dpa )