Der neue Jahrgang

Erstes Berliner Neujahrsbaby kam gleich nach Mitternacht

Der kleine Yosife hatte es besonders eilig. Er erblickte um 0.01 Uhr im Berliner Auguste-Viktoria-Klinikum das Licht der Welt.

Der kleine Yosife hält im Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum ein Mittagsschläfchen

Der kleine Yosife hält im Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum ein Mittagsschläfchen

Foto: Jörg Carstensen/dpa

Während am Berliner Himmel Tausende Raketen explodierten, hatte es der kleine Yosife besonders eilig. Der erste Berliner des Jahres kam fast mit einer Punktlandung. Das neue Jahr war gerade einmal 60 Sekunden alt, als Yosife im Auguste-Viktoria-Klinikum in Schöneberg zur Welt kam. Mutter Shewit aus Eritrea und der Vater sind natürlich überglücklich. Der Neu-Berliner wiegt stolze 4090 Gramm und ist schon 54 Zentimeter groß. Der Geburtsvorgang dauerte einige Stunden.

Platz zwei des mitternächtlichen Wettrennens machte der kleine Benjamin Andreas. Nur vier Minuten später, um 0.05 Uhr, wurde er im Neuköllner Vivantes Klinikum geboren. Ärzte und Hebamme Yvonne S. sprechen von einer „Bilderbuchgeburt“. Neujahrsbaby Benjamin Andreas bringt 2905 Gramm auf die Waage und ist 49 Zentimeter groß.

Die beiden Wonneproppen sollten nicht die einzigen Raketen-Babys bleiben. Bis sieben Uhr morgens kame­n bei Vivantes in Berlin insgesamt acht Kinder zur Welt. Den ersten Schrei des dritten Berlin-Babys konnte man dort um 0.36 Uhr im Kreißsaal hören, um 0.52 Uhr kam das nächste Kind im Humboldt Klinikum zur Welt. Pures Baby-Glück am ersten Tag des neuen Jahres gab es auch im Klinikum Am Urban. Dort verzeichneten die Hebammen um 2.09 und um 2.25 Uhr zwei Geburten. Die nächsten beiden neuen Sprosse der Hauptstadt ließen sich dann etwas Zeit: Um 3.00 Uhr und um 4.27 Uhr wurden im Klinikum im Friedrichshain zwei Babys geboren. Man muss ja auch nicht immer der Erste sein!

Auch im Geburtszentrum des Evangelischen Waldkrankenhauses Spandau gab es ein Neujahrs-Baby. Dort erblickte die kleine Benita Jafari als Erste am gestrigen Neujahrsmorgen um 08.03 Uhr das Licht der Welt. Sie wog bei ihrer Geburt 3145 Gramm und war 51 Zentimeter groß. Um 01.30 Uhr war die Mutter Behnoush Ali-Mohammadi mit Wehen in den Kreißsaal gekommen. Sie und Vater Hassan Jafari konnten ihre Tochter sechseinhalb Stunden später in die Arme schließen. „Bei der Geburt spielt es für die Mütter keine Rolle, ob es die Silvesternacht oder eine Nacht wie jede andere ist“, erklärt Tabea Langknecht, Hebamme im Waldkrankenhaus Spandau. „Aber wir Hebammen haben uns lustige Silvesterhütchen aufgesetzt, um die Stimmung aufzulockern“, sagt Langknecht.

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